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Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen, gibt es keinen einzigen „besten“ technischen Analyseindikator. Jeder von Ihnen dient gut zur bestimmten Zeit. Allerdings, wenn Sie gefragt werden, was Ihr Lieblings-Tool ist, würden viele Händler diese Frage mit „MACD“ beantworten. Moving Average Convergence Divergence ist ein Trendfolgeindikator, der für die Identifizierung der Richtung von einem kommenden Trend verwendet wird. Es ist einer der effektivsten und am häufigsten verwendeten technischen Analyse-Tools, die überhaupt erstellt wurden. In dem heutigen Artikel, werden wir einen genaueren Blick auf den Indikator werfen und lernen, wie man ihn im Handel anwendet.

Was ist MACD?

Moving Average Convergence Divergence wird Ihnen helfen, aufkommende Trends zu erkennen, wohl das wichtigste in jedem erfolgreichen Handel. Aber wie jeder andere Indikator muss auch MACD richtig eingesetzt werden, um greifbare Ergebnisse zu erzielen. Und man muss verstehen, womit man genau arbeitet.

Einfach ausgedrückt, MACD ist eine Kombination aus zwei Linien: ein langsamer gleitender Durchschnitt (orange) und ein schneller gleitender Durchschnitt (blau). Der Unterschied zwischen den beiden wird durch die roten und grünen Balken angezeigt — daher die Worte „Divergenz“ und „Konvergenz“ im Namen des Indikators. Standardmäßig wird der gleitende Durchschnitt auf der Grundlage von 12 Perioden berechnet, während beim gleitenden Durchschnitt 26 Perioden verwendet werden.

Wie im Handel verwenden?

MACD ist ein komplexes Tool, das auf verschiedene Arten verwendet werden kann:

Zunächst sollten Sie nach zwei sich überschneidenden gleitenden Durchschnitten suchen. Wenn der gleitende Durchschnitt über einen gleitenden Durchschnitt steigt, ist mit einem Aufwärtstrend zu rechnen. Wenn hingegen der gleitende Durchschnitt unter den gleitenden Durchschnitt sinkt, ist mit einem Abwärtstrend zu rechnen. Dies ist der häufigste Weg MACD im Handel zu verwenden.

 

Zweitens: achten Sie auf den Übergang der Null-Linie. Wenn der schnellere Durchschnitt sich oberhalb der Mittellinie (weiß) bewegt, kann mit einem Anstieg des Trends gerechnet werden. Und umgekehrt, wenn der schnellere Durchschnitt die Basislinie von oben nach unten überschneidet, kann die Abwertung des Preises erwartet werden. Wahrscheinlich nicht der populärste Weg MACD zu verwenden, kann dennoch immer noch hilfreich sein.

Schließlich, achten Sie auf eine Sache namens Divergenz. Wenn die Preisaktion und der MACD-Chart eine entgegengesetzte Bewegung zeigen, könnt der Trend sich bald umkehren. Eine bullische Divergenz entsteht, wenn ein Wertpapier ein niedrigeres Tief verzeichnet und der MACD ein höheres Tief bildet. Eine bärische Divergenz entsteht, wenn ein Wertpapier ein höheres Hoch verzeichnet und die MACD-Linie ein niedrigeres Hoch bildet. Dies ist eine fortgeschrittene Technik, die wahrscheinlich einige Übung für die korrekte Anwendung erfordern wird. Dennoch verdient dieser Indikator auf jeden Fall Ihre Aufmerksamkeit.

Beachten Sie, dass alle Indikatoren, egal wie gut die sind, auch von Zeit zu Zeit falsche Signale liefern können. Es wird daher empfohlen, die Signale, die Sie empfangen, mit anderen Indikatoren oder anderen Perioden (vorzugsweise beides) zu überprüfen.

Wie ist der Indikator einzustellen?

Die Einstellung von MACD ist einfach. Gehen Sie einfach wie folgt vor:

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Indikatoren“ in der linken unteren Ecke des Bildschirms
  • Wählen Sie MACD aus der Liste der verfügbaren Indikatoren aus
  • Ohne die Einstellung zu ändern, klicken Sie auf „Übernehmen“

Sie sind nun bereit für den Handel. Jetzt, wo Sie wissen, wie man den Indikator einstellt und mit ihm handelt, können Sie ihm einen Test verpassen. Verwenden Sie den Indikator, um Ihre Chancen auf korrekte Vorhersagen zu erhöhen.

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind.


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