5 min read 

Ein Händler kann sich viele Fähigkeiten aneignen, um seine Aktionen an der Börse und sein Wissen zu erweitern: das Verständnis des Marktes ausbauen, schnelle und gut begründete Entscheidungen treffen, technische Analysewerkzeuge anwenden u.a. Ein Händler muss in der Lage sein, sich zu konzentrieren und die Aufmerksamkeit auf den Handel zu fokussieren, ohne abgelenkt zu werden. Vor diesem Hintergrund kann das Handelsgeschäft psychologisch anstrengend sein. Die wichtigste Fähigkeit ist deshalb Disziplin. Verbesserte Disziplin kann jeden anderen Aspekt der Handelsroutinen ebenfalls verbessern.

Schritt 1 – Studieren Sie Ihre Schwächen

Der erste Schritt bei der Arbeit an sich selbst besteht darin, seine schwachen Punkte herauszufinden, um diese verbessern zu können. Setzen Sie die größten Herausforderungen ganz nach oben auf die Liste. In Bezug auf Disziplin sind Emotionen die größten Schwierigkeiten bzw. Ablenkungen. Emotionen beeinflussen viele unserer Entscheidungen, besonders beim Handeln.

Viele Händler geben zu, dass sie häufig übereilte und zwanghafte Entscheidungen aufgrund ihres emotionalen Zustands treffen. Ärger, Angst, Begeisterung und Frust sind die häufigsten Emotionen, mit denen sich Händler konfrontiert sehen. Das Ergebnis sind Rachegeschäfte, zu früh geschlossene Aufträge, zur falschen Zeit platzierte Aufträge und falsch gewählte Vermögenswerte. Das Verständnis darüber, welche Emotionen Sie beim Handeln beeinflussen, und das Notieren derselben hilft dabei, diese zu identifizieren mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Verringerung ihres Einflusses zu beginnen.

Eine andere Schwäche, über die Händler oft berichten, ist das Fehlen einer Struktur. Nicht genau zu wissen, womit man beginnt oder was zu tun, ist normal, so lange man daran arbeitet, diesen Zustand abzustellen. Die Ausarbeitung eines persönlichen Handelsplans und einer Methode für das Risikomanagement kann einige der Unsicherheiten beseitigen, Ihren Handel besser strukturieren und die Disziplin während der Tätigkeit an der Börse verbessern.

Schritt 2 – Gewöhnen Sie sich an neue Abläufe

Sobald Sie wissen, was Ihre Disziplin untergräbt und Sie verstanden haben, was geändert werden muss, erarbeiten Sie sich neue Abläufe und stellen sicher, dass Sie sich auf jeden Fall daran halten. Denken Sie ganz bewusst jeden Tag daran, was Sie geleistet haben, um Ihre Disziplin zu verbessern.

Disziplin ist eine Gewohnheit und jede Gewohnheit benötigt Zeit, sich zu entwickeln und zur Routine zu werden. Legen Sie so viele nachteilige Gewohnheiten wie möglich ab, versuchen Sie, Ihre Verbesserungen einzuschätzen und überprüfen Sie, wie es voran geht. Die Beobachtung und Einschätzung Ihrer Performance ist dabei der Schlüssel, da dies hilft, die Veränderungen wahrzunehmen und Sie somit motiviert, am Ball zu bleiben.

Schritt 3 – Verlieren Sie nicht den Mut und belohnen Sie sich

Denken Sie daran, sich für gute Leistungen zu belohnen. Das kann auch ganz einfach verbal erfolgen, aber es ist sehr wichtig, motiviert zu bleiben.

Und wenn es mal nicht so glatt läuft, dann bauen Sie keinen Frust auf. Es bedeutet lediglich, dass Sie ein Mensch sind. Die Disziplin zu wahren, ist nicht leicht, und ein Ausrutscher passiert jedem hin und wieder. Wenn Sie merken, dass Ihr Vorgehen nicht funktioniert, gehen Sie zurück zu Schritt 1 und versuchen zu ergründen, was Ihre Disziplin beeinflusst. Wichtig ist, dass Sie sich Zeit dafür nehmen, Ihre Fehler festzuhalten und daran arbeiten, diese abzustellen.

Zur Plattform