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The Moving Average Convergence Divergence (MACD) Indicator

Der MACD-Indikator ist ein Trendfolge-Indikator. Das bedeutet, dass MACD auch für Einsteiger ganz gut ist, weil er ein einfaches aber effizientes Trading-System bilden lässt. Am besten kann man den MACD-Indikator anhand von dem EMA-Indikator (Exponential Moving Average ) verstehen.

Der Exponentiell Geglättete Mittelwert wird sowohl für die Berechnung von dem MACD-Indikator selbst, als auch der Signal-Linie benutzt. Diese Signal-Linie in der Kombination mit MACD liefert Kaufsignale. Bei der Berechnung von MACD werden der EMA für die letzten 26 Tage und der EMA für die letzten 12 Tage genommen. Die Signallinie ist dem EMA für die letzten 9 Tage gleich.

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Man kann ein Kaufsignal auf drei Wegen bekommen.

Überschneidung. Wenn MACD die Signallinie von oben nach unten bricht, kann man eine Bären-Tendenz beobachten.

Wenn MACD die Signal-Linie von unten nach oben bricht, geht es um eine Bullen-Tendenz.
Divergenz. Wenn MACD und der Kurs verschiedene Werte zeigen, bedeutet es, dass die aktuelle Tendenz zu Ende kommt. (Eine Trendwende wird möglich.)

Wenn MACD rasch steigt, bedeutet es, dass der Wert überkauft ist, und man notwendige Massnahmen treffen soll. Diesen Moment kann man als eine Entfernung des kurzfristigen gleitenden Durchschnitts von dem langfristigen gleitenden Durchschnitt deuten.

Wenn MACD über dem Null-Punkt läuft, befindet sich der kurzfristige gleitende Durchschnitt höher als der langfristige. Befindet er sich unter dem Null-Punkt, geht es um eine Bären-Tendenz.

MACD ist ein guter Indikator, um Trendwenden zu bestimmen. Für Einsteiger ist der Indikator einfach unentbehrlich.

Stochastischer Oszillator

Wie auch MACD, gehört der stochastische Indikator zu den Indikatoren, die die Trendwenden anzeigen, indem sie den Schlusskurs eines Kurses mit seinem Kursschwankungsbereich über eine bestimmte Zeitperiode bestimmt.

Stochastischer Oszillator

Die mathematische Formel:
%K (unser Indikator) = [(Preis des Basiswertes — L14)/(H14 — L14)] * 100.
Nach dieser Formel ist H14 der maximale Preis des Basiswertes für die letzten 14 Tage, L14 ist der minimale Preis.
Man kann das Arbeitsprinzip von dem stochastischen Oszillator auch ohne Formel verstehen.
Wie im Fall mit MACD, braucht man auch hier eine Signallinie, um Kaufsignale zu bekommen. Im Fall mit dem stochastischen Oszillator nimmt man %D – einen gleitenden Durchschnitt für 3 Tage (%K).

Der stochastische Oszillator zeigt an, nach welchem Prinzip der Preis seine Minima und Maxima in den letzten Tagen erreicht hat. Bei einer Bullen-Tendenz erreicht der Kurs seine Maxima. Bei einer Bären-Tendenz erreicht der Kurs seine Minima viel öfter

Der stochastische Oszillator eignet sich ganz gut dafür, um zu bestimmen, ob der Wert überkauft bzw. übervefkauft ist. Wenn der Indikator über 70 zeigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Basiswert überkauft ist.

Zeigt der Indikator unter 20, ist der Basiswert überverkauft. Eine Trendwende wird in beiden Fällen möglich.
Bei %K kann es zu Fehlinformationen kommen. Deswegen empfehlen wir nicht %K einzeln zu benutzen. %D zeigt die Impulsänderungen an (bei der Überschneidung von zwei Indikatoren). %K zeigt an, ob der Basiswert überkauft bzw. überverkauft ist. In der Kombination miteinander liefern Sie mehr Informationen.

Der stochastische Oszillator liefert Kaufsignale, wenn es zu Preisverschiedenheiten kommt. Solche Preisverschiedenheiten können eine Trendumkehrung bedeuten.

Der stochastische Oszillator an sich ist ganz gut. Die von ihm gelieferten Signale können jedoch sicherer sein, wenn man den in der Kombination mit einem anderen benutzt.

Zum Beispiel, wenn eine Pin-Bar ein Signal liefert, kann man den stochastischen Oszillator benutzen, um dieses Signal evtl. zu bestätigen. Man kann auch Trading Roboter benutzen, um den menschlichen Faktor auszuschließen. Das parabolische SAR-System eignet sich dafür ganz gut.

Parabolic SAR

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Das parabolische SAR-System (Stop-And-Reverse) ist ein bekanntes und einfaches Trading-Instrument. Er bestimmt einen Punkt, an dem eine Trendumkehrung am wahrscheinlichsten ist. Zu den Nachteilen des parabolischen SAR-Systems gehört die Tatsache, dass er zum Moment der Preiskonsolidierung viele falsche Signale liefern kann. Es ist besser den Indikator zu diesen Zeitpunkten gar nicht zu benutzen.

Punkte über und unter dem Kurs stellen das parabolische SAR-System dar. Wenn die SAR-Punkte sich unter dem Kursverlauf befinden, geht es um eine Bullen-Tendenz. Es bedeutet, dass der Bullen-Trend sich fortsetzt.
Befinden sich die Punkte über der Grafik, dann ist es ein Bären-Trend. Wenn der erste SAR-Punkt über der letzten Kerze am Ende des Bullen-Trends entsteht, sollte man verkaufen.

Das parabolische SAR-System ist ein mechanischer Indikator, der auf die Preisänderungen reagiert. Viele Traders bauen ihre eigenen Trading-Systeme auf der Basis von diesem Indikator. Dieser Indikator ist sehr effizient beim Ausrichten von Stop-Ordern oder wenn der Papiergewinn auf dem Markt entsteht.

Das parabolische SAR-System funktioniert am besten in der Kombination mit den anderen Indikatoren. So ist ein Signal der Trendumkehrung, das von diesem System geliefert wird, dann sicherer, wenn der Preis unter dem langfristigen gleitenden Durchschnitt liegt, und nicht umgekehrt.