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Der Awesome Oszillator (AO) ist ein Histogramm-Indikator, der zur Messung des Marktmomentums entwickelt wurde. Er wurde von Bill Williams eingeführt. Der Indikator wird eingesetzt, um das jeweilige Momentum eines Vermögenswertes während aktueller Ereignisse im Kontext eines größeren Zeitrahmens zu bestimmen. Er wird auch zur Bestätigung/Widerlegung von Trends und zur Bestimmung möglicher Umkehrpunkte verwendet.

The Awesome Oscillator indicator in the IQ Option platform
Der Awesome Oszillator in der Darstellung unter dem Kursdiagramm

Wie funktioniert er?

Die Idee hinter dem Awesome Oszillator ist einfach. Grundsätzlich wird der Indikator aus gleitenden Durchschnitten gebildet. Ein einfacher gleitender Durchschnitt über 34 Perioden wird von einem einfachen gleitenden Durchschnitt über 5 Perioden abgezogen. Beide Linien werden an den Mittelpunkten der Balken gebildet, nicht an den Schluss- oder Eröffnungskursen.

The AO indicator
Der Awesome Oszillator alleine

Die Werte des Indikators schwanken ober- und unterhalb der Nulllinie. Die sich ergebenden Werte werden als grüne und rote Balken dargestellt. Die rote Farbe zeigt an, dass ein Balken niedriger ist als der vorherige. Umgekehrt ist ein grüner Balken höher als der vor ihm stehende.

Wie wird er eingerichtet?

Der Indikator Awesome Oszillator kann ganz einfach auf der Plattform IQ Option eingerichtet werden.

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Indikatoren“ in der linken unteren Ecke des Bildschirms. Gehen Sie zum Reiter „Beliebt“ und wählen Sie den Awesome Oszillator aus der Liste der verfügbaren Indikatoren.

Klicken Sie auf „Anwenden“. Der Indikator wird im unteren Bereich des Bildschirms gleich unter dem Kursdiagramm angezeigt.

Der Awesome Oszillator ist einsatzbereit.

So wird der Awesome Oszillator verwendet

Kreuzen der Nulllinie

Das ist das grundsätzlichste und direkteste Signal, das ein Händler beim Einsatz des Awesome Oszillators erhalten kann. Kreuzt der AO die Nulllinie nach oben, wächst das kurzfristige Momentum schneller als das langfristige. In diesem Fall kann die Überschneidung der Nulllinie als Kaufgelegenheit interpretiert werden. Kreuzt der AO die Nulllinie nach unten, fällt das kurzfristige Momentum schneller als das langfristige. Dieses Muster wird von manchen Händlern als Verkaufsgelegenheit interpretiert.

Bearish and bullish zero line crosses on the AO graph
Bärische und bullische Überschneidungen der Nulllinie im Diagramm des AO

Doppelspitzen

Zwei aufeinanderfolgende Spitzen können ebenfalls als ein Handelssignal verwendet werden. Eine Doppelspitze kündigt einen bullischen Trend an, wenn 1) beide Spitzen unterhalb der Nulllinie liegen, 2) die zweite Spitze höher als die erste ist und von einem grünen Balken gefolgt wird, und 3) die Mulde zwischen den Spitzen unterhalb der Nulllinie bleibt.

Bullish Twin Peaks Setup
Setup einer bullischen Doppelspitze

Eine Doppelspitze signalisiert einen bevorstehenden bärischen Trend, wenn 1) beide Spitzen oberhalb der Nulllinie liegen, 2) die zweite Spitze kleiner als die erste ist und von einem roten Balken gefolgt wird, und 3) die Mulde über der Nulllinie bleibt.

Bearish Twin Peaks Setup
Setup einer bärischen Doppelspitze

Untertasse

Die Untertasse ist ein weiteres Signal, das für die frühzeitige Trendprognose verwendet werden kann. Sie verfolgt die Änderungen von drei aufeinanderfolgenden Balken. Liegt der Awesome Oszillator oberhalb der Nulllinie und folgt ein grüner Balken auf zwei nebeneinander stehende rote Balken, wird die Untertasse als bullisch angesehen.

Bullish Saucer setup
Setup einer bullischen Untertasse

Liegt der Awesome Oszillator unterhalb der Nulllinie und folgt ein roter Balken auf zwei nebeneinander stehende grüne Balken, wird die Untertasse als bärisch bestimmt.

Bearish Saucer setup
Setup einer bärischen Untertasse

Der Awesome Oszillator ist ein vielseitiger und wertvoller Indikator der technischen Analyse, der die Händler dabei unterstützt, die Marktdynamik und mögliche Trendwenden abzuschätzen. Es sollte jedoch mit Vorsicht verwendet und durch andere Indikatoren und unterschiedliche Zeitrahmen überprüft werden, denn kein Indikator ist in der Lage, zu jeder Zeit 100 % korrekte Signale zu liefern.

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