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Der Vortex-Indikator ist ein Oszillator, der dafür genutzt wird, den Beginn eines neuen Trends oder die Stärke und Richtung eines vorhandenen Trends zu bestimmen. Er besteht aus zwei Linien, die die positive und negative Bewegung des Trends abdecken. Diese Linien werden mit VI+ für einen Aufwärtstrend und VI- für einen Abwärtstrend bezeichnet.

Die Vortex-Formation verbindet die höchsten und tiefsten Punkte der Kursbalken oder -kerzen. Das Prinzip des Indikators ist verhältnismäßig einfach — je größer der Abstand zwischen dem Tiefstwert eines Kursbalkens und dem Höchstwert des folgenden Balkens ist, desto stärker ist die Aufwärtsbewegung. Analog dazu — je größer der Abstand zwischen dem Höchstwert eines Kursbalkens und dem Tiefstwert des folgenden Balkens ist, desto stärker ist die Abwärtsbewegung.

Der Ursprung

Der Vortex-Indikator wurde von Etienne Botes und Douglas Siepman entwickelt, angeregt durch Arbeiten des österreichischen Ingenieurs Viktor Schauberger. Letzterer begründete seine Ideen und Entdeckungen mit einem Phänomen, das er in der Natur beobachtete. Er erforschte den Fluss des Wassers und dieser Idee folgend schlugen die Erfinder des Indikators vor, dass die Bewegungen in den Finanzmärkten den Wirbeln in einem Wasserlauf gleichen könnten. Zusätzlich wurde das Konzept der gerichteten Bewegung einbezogen, das einen Messbereich zur Kalkulation des Indikators hinzufügt.

Wie wird er eingerichtet?

Dieser neu hinzugekommene Indikator kann auf unserer Plattform in der Kategorie der <Momentum>-Indikatoren im entsprechenden Tab des Indikatormenüs gefunden werden.

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Die Standardkonfiguration setzt eine Periode von 14 für die Hauptlinien, die Überkauft-Linie bei 1,1 sowie die Überverkauft-Linie bei 0,9. Sie können die Standardeinstellungen belassen oder die Parameter gemäß Ihren Bedürfnissen und Ihrem Handelsstil anpassen.

Wie nutzt man ihn beim Handeln?

Nachdem Sie den Vortex-Indikator auf das Kursdiagramm angewendet haben, müssen die Signale gelesen werden.

Standardmäßig ist die Aufwärts-Linie blau und die Abwärts-Linie lila gefärbt.

Grundsätzlich zeigt die Linie in der oberen Position, ob der Vermögenswert in einem Abwärts- oder Aufwärtstrend ist. Wichtig sind die Kreuzungspunkte der beiden Linien sowie deren Lage im Verhältnis zu den Überkauft- und Überverkauft-Linien.

Ein <Kauf>-Signal erscheint, wenn die Linie VI+ unter der Linie VI- liegt, diese dann von unten schneidet und die obere Position einnimmt. Ein <Verkauf>-Signal kann bestimmt werden, wenn die Linie VI- unter der Linie VI+ liegt, diese dann nach oben schneidet und die obere Position der Trendlinien einnimmt.

Auf dem Bild sehen Sie den Vortex-Indikator, angewendet auf einen EUR/USD-Chart. Die Überschneidungen im Beispiel zeigen deutlich die Trendänderungen und der Abstand zwischen den Linien spiegelt die Stärke des Trends wider.

Da der Indikator relativ universell ist, kann er sowohl für langfristiges als auch für kurzfristiges Handeln verwendet werden.

Die Kombination des Vortex-Indikators mit anderen Indikatoren hilft bei der Vermeidung falscher Signale, gut passen der MACD oder der ADX. Die Verbindung mit Trendindikatoren erlaubt eine genauere Marktanalyse. Sinnvoll ist auch die Implementierung einer Funktion wie Stop-Loss-Niveaus, um die möglichen Risiken zu kontrollieren.

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind.


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