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Eine große Änderung bei Währungskursen passiert gerade jetzt; Trumps Steuerreform bewegt den Dollar.

Eine wucherische Fed und die wirtschaftlichen Impulse heben den Dollar

Am Mittwoch trieben die Kommentare von Federal Reserve Open Market Committee-Vorsitzenden Janet Yellen den Dollar auf ein-Monats-Hoch. Heute gaben die Nachrichten aus Washington einen weiteren Impuls, der sich auf die Gesetzesänderung versus Zentralbankpolitik konzentriert. Yellens Kommentare, dass die Fed die Inflation und die Beschäftigung falsch eingeschätzt hat, ging wie ein Ruck durch den Markt, als die Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhung um fast 10% gesprungen ist. Trumps Steuerplan, ausgesprochen in den frühen Morgenstunden, tat das Gleiche, als die Verwaltung einen weiteren Schritt zum, während der Kampagne, versprochenen Wirtschaftspaket unternommen hat.

Der Plan, ausgearbeitet von der „Big 6“, konzentriert sich auf die Senkung der Steuern für Unternehmen und Privatpersonen, wird aber immer noch stark von Demokraten und Ökonomen kritisiert. Die Demokraten, die sich auf die Steuern für große Unternehmen und die wohlhabende Schicht konzentrieren, scheinen im Widerspruch mit dem Versprechen auf niedrigere Steuern für die Mittelschicht zu sein, da die wohlhabende Schicht die potenziellen Schlupflöcher für sich nutzen könnte, um den Vorteil von niedrigeren Preisen zu ziehen. Trotz der Opposition findet der Plan eine große Unterstützung bei den Republikanern.

Der Plan zielt darauf ab, den Unternehmenssteuer auf 20% von 35% zu senken und auf 25% für Pass-Through S-Type-Unternehmen. Die sogenannten Pass-Throughs werden derzeit individuell besteuert. Die Anzahl der Steuerklassen reduziert sich von 7 auf 3 mit der oberen Grenze bei 35%, 4.5% unter dem aktuellen Spitzensteuersatz. Der Wortlaut aus dem Plan sieht eine vierte höhere Steuerklasse als möglich, wenn die Notwendigkeit bestehen sollte. Die Hypothekenzinsen bleiben für die Zufriedenheit von Hauseigentümer bestehen, aber die staatlichen und lokalen Steuern wurden entfernt. Als Gegenzug wurde der Pauschalabzug verdoppelt, zusammen mit dem Anstieg der Kindersteuervergünstigung.

Eine weitere wichtige Kritik ist, wie der Plan bezahlt werden soll, die Kosten belaufen sich auf geschätzte 1 Billion Dollar. So weit dazu, die Details sind lückenhaft, aber die Verwaltung erwartet, dass die Kürzungen in den meisten Fällen für sich selbst bezahlen werden. Die Idee ist, dass die Steuern innerhalb des Systems kostenlos bezahlt werden können, damit Unternehmen und Investoren mehr von Ihrem Kapital haben, was zu einer erhöhten wirtschaftlichen Aktivität führen sollte.

Der Dollar-Index erweiterte seine wöchentliche Gewinne mit zwei guten Nachrichten. Der EUR/USD fiel von seinem langfristigen Widerstand bei 1.2000, und wird derzeit bei 1-Monats-Tief in der Nähe von 1.7250 gehandelt. Die Wechselkursänderung erstreckt sich in eine Pause in einem großen Uptrend und nähert sich jetzt einem potenziellen Ziel in Richtung der Unterstützung. Die Indikatoren sind bearish und bewegen sich tief und konvergent mit dem neuen Tief was darauf hindeutet, dass die Preise zumindest in der nächsten Zeit weiter fallen werden. Das Unterstützung-Ziel liegt knapp unterhalb 1.6750, eine Pause unten, die bearish auf längere Sicht sein könnte.

EUR/USD

Der USD/JPY gewann fast ein Prozent im Zuge von Yellens Kommentaren und wird von der Ankündigung der Steuerreform angeführt. Das Paar baute eine längere bullishe Kerze auf, was die Fortsetzung des kurzfristigen Trends bestätigt. Die Preisbewegung ist durch den kurzfristigen Widerstand gebrochen und erreichte einen neuen 2,5-Monats-Hoch mit bullishen Indikatoren. Eine Fortsetzung dieser Bewegung kann bei dem nächsten Widerstand auf der Oberseite des kurzfristigen Handelsbereiches in der Nähe von 114.50 stattfinden.

USD/JPY

Die nächste Herausforderung für den Dollar ist die Überquerung von Daten zu persönlichen Einkommen und Ausgaben und Daten zu Core PCE Preisen am Freitag. Diese Daten werden bevorzugte Gradmesser der Inflation für die Fed sein und könnten weitere Aufschlüsse für die Erwartungen und Zinserhöhung geben. Derzeit liegt die Rate für PCE und Core-PCE unterhalb des FOMC-Ziels von 2%, trotz einer kurzen Spitze oberhalb von 2%, früher in diesem Jahr. Was die Händler beachten sollten, sind die höheren Ölpreise und der Anstieg der Inflation Anfang dieses Jahres, der mit einem Höhepunkt bei den Öl-Preisen zusammengefallen ist. Die Öl-Preise nähern sich sich derzeit dem gleichen Niveau. Eine Erhöhung des PCEs in Kombination mit dem Konjunkturprogramm von Trump wird wahrscheinlich den Dollar höher im Vergleich zu anderen wichtigen Weltwährungen schieben.

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