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Die „Stoller Average Range Channel Bands„, abgekürzt STARC-Bänder, sind ein einzigartiger Indikator der technischen Analyse. Sie kombinieren zwei verschiedene Analysewerkzeuge miteinander, die Sie bestimmt kennen und auch bereits genutzt haben: Den einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) und die Average True Range (ATR).

STARC-Bänder auf der Plattform IQ Option

Wie die meisten Indikatoren kann der STARC Ihnen dabei helfen, optimale Ein- und Ausstiegspunkte zu bestimmen. Diese kommen hier zustande, wenn der Kurs den durch den Indikator begrenzten Bereich verlässt. Lernen Sie mehr über dieses faszinierende Werkzeug, das für jeden Vermögenswert und Zeitrahmen genutzt werden kann, indem Sie diesen Artikel lesen.

Was ist das für ein Indikator?

Was sind die Stoller Average Range Channel Bänder? Kurz gesagt ist der STARC eine Kombination aus drei Linien. Die mittlere ist ein einfacher gleitender Durchschnitt (SMA) mit einer Standardperiode von 5. Die obere Linie (auch STARC-Band+ genannt) wird durch Addition der ATR zum gleitenden Durchschnitt gebildet. Die untere Linie (STARC-Band-) ergibt sich durch Subtraktion der ATR vom gleitenden Durchschnitt. Der STARC gibt Ihnen somit die Möglichkeit, zwei verschiedene Indikatoren zu einem effektiven Handelssystem zusammenzufassen.

Der gleitende Durchschnitt ist eine Linie, die aus den durchschnittlichen Kursen eines Vermögenswertes über eine gegebene Anzahl Zeitperioden besteht. Die ATR ihrerseits ist ein Volatilitätsindikator, der anzeigt, wie stark ein Vermögenswert über eine gegebene Anzahl Zeitperioden schwankt. Durch die Kombination beider auf die oben beschriebene Weise (die ATR wird zum SMA addiert bzw. davon subtrahiert) erhalten Sie einen Kanal, der dann für Zwecke der technischen Analyse genutzt wird.

Durch die STARC-Bänder bestimmte Ein- und Ausstiegspunkte

Wie wird er beim Handeln genutzt?

Generell gilt für die Verwendung des Indikators folgende Regel: bei einem Aufwärtstrend tendieren die Händler zum Eröffnen eines KAUF-Geschäfts, wenn der Kurs dicht am unteren Band liegt, und schließen es, wenn der Kurs sich zum oberen Band bewegt. Umgekehrt erwägen Händler bei einem Abwärtstrend, eine VERKAUFS-Position zu eröffnen, wenn der Kurs dicht am oberen Band liegt, und diese zu schließen, wenn der Kurs das untere Band erreicht.

Aber Sie können noch mehr aus den STARC-Bändern herausholen. Wen der Kurs des Vermögenswertes den durch die Bänder gebildeten Kanal verlässt, ist eine Trendumkehr wahrscheinlich. Hier werden das STARC-Band+ und STARC-Band- als dynamische Unterstützungs- und Widerstandsniveaus betrachtet. Vergessen Sie nicht, dass keine Strategie — auch diese nicht — zu jeder Zeit erfolgreiche Ergebnisse liefern kann.

Wie erfolgt die Einrichtung?

Die Einrichtung des Indikators ist leicht:

1. Wechseln Sie zum Handelsraum und klicken Sie auf den Button „Indikatoren“ in der unteren linken Bildschirmecke.

2. Gehen Sie zum Reiter „Volatilität“ und suchen Sie die STARC-Bänder in der Liste der verfügbaren Indikatoren.

3. Klicken Sie auf „Anwenden“, ohne die Einstellungen zu ändern. Der Indikator ist einsatzbereit!

Die Periode des gleitenden Durchschnitts und der Abstand zwischen den äußeren und der mittleren Linie können nach Bedarf angepasst werden, dadurch verringert sich entweder die Zahl der Fehlalarme oder die Empfindlichkeit des Indikators wird vergrößert.

Profitipp: Sie können den Typ des gleitenden Durchschnitts im Einstellungsmenü anpassen (9 verschiedene Typen sind verfügbar).

Zusammenfassung

Die STARC-Bänder passen zu Händlern, die nach Ein- und Ausstiegspunkten auf einem Kursdiagramm suchen, und verdienen Ihre Aufmerksamkeit. Da Sie jetzt wissen, wie der Indikator eingerichtet und beim Handeln genutzt wird, können Sie zur Handelsplattform wechseln und ihn testen!

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind.


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