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PorschePorsche prüft einem Bericht zufolge eine schnelle Abkehr von der Dieseltechnologie. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, könnte das neue Modell des Geländewagens Cayenne, der im September auf der Automobilausstellung IAA in Frankfurt vorgestellt werden soll, bereits nicht mehr als Diesel-Variante erhältlich sein. „In Bezug auf den Diesel spielen wir verschiedene Szenarien durch“, sagte ein Unternehmenssprecher dem Blatt.

Alternativ könnte sich das Unternehmen für einen sanften Ausstieg entschließen. Dann würde das neue Modell des SUV noch in einer Diesel-Variante angeboten, es wäre dann aber auch das letzte Modell. Es gebe jedoch noch eine ganz radikale Möglichkeit: den sofortigen Verkaufsstopp aller Diesel-Modelle, so das Blatt. Ein radikales Szenario stoße jedoch vor allem in den Verkaufsabteilungen auf erheblichen Widerstand.

Der Anteil von Diesel-Modellen an den verkauften PKW liegt bei Porsche im ersten Halbjahr dieses Jahres bei 14 Prozent. In den größten Absatzmärkten China und USA wurden überhaupt keine Selbstzünder verkauft, in Deutschland liegt der Anteil aber immerhin bei 32 Prozent. Die reinen Sportwagen des Herstellers sind ohnehin nicht als Diesel-Variante erhältlich, bei den Geländewagen ist der Dieselantrieb jedoch sehr gefragt.

Vom Cayenne hatten in Deutschland fast 82 Prozent der Neuwagen im ersten Halbjahr 2017 einen Dieselmotor. Es bleibt abzuwarten wie sich Porsche gegen Tesla schlägt, jedoch ist die Innovationskraft des Unternehmens nicht zu unterschätzen.

Erstmals: China übt Druck auf Nordkorea aus

China hat eine strikte Umsetzung der verschärften UN-Sanktionen gegen Nordkorea zugesagt. Zwar werde die Volksrepublik wegen ihrer traditionell engen Wirtschaftsbeziehungen zu Nordkorea den höchsten Preis dafür zahlen müssen, sagte der Außenminister Wang Yi am Montag bei einem Treffen des südostasiatischen Staatenbundes Asean in Manila.

Wang Yi Aber um das System gegen die Verbreitung von Atomwaffen zu stärken sowie Frieden und Stabilität in der Region zu schützen, werde China wie schon vorherige Beschlüsse auch die neue Resolution der Vereinten Nationen voll umsetzen. Die Resolution mache aber auch klar, dass die gestoppten Sechs-Parteien-Gespräche zwischen Nordkorea sowie Südkorea, China, Russland, Japan und den USA zur Lösung des Konflikts wiederaufgenommen werden sollten. Dies hätten auch die USA im Sicherheitsrat unterstützt. China ist Nordkoreas einziger wichtiger Verbündeter und Handelspartner.

Gegen das isolierte Land gibt es wegen des Raketen- und Atomprogramms bereits seit 2006 UN-Sanktionen. Am Samstag hatte der Sicherheitsrat auf Drängen der USA neue Strafmaßnahmen verhängt, die Nordkorea die Ausfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch verbieten, um die Exporteinnahmen um ein Drittel zu kappen. Was dies für das krisengeschüttelte und von der Welt abgeschottete Land bedeutet ist abzuwarten. Doch wenn man sich Gaddafi, Hussain etc. ansieht lassen sich Diktatoren selten freiwillig Überzügen. Gute Zeiten für Safe-Haven Investments.

Deutsche Fluggesellschaften verlieren Marktanteile 

Flugreisen in Deutschland boomen und auf den ersten Blick sehen die Zuwächse bei Passagier- und Frachtzahlen im ersten Halbjahr gut aus. Größter Wachstumstreiber sind jedoch die Low-Cost-Airlines. Und die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen verlieren weiter Marktanteile an die ausländische Konkurrenz, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft berichtet. Damit setze sich eine Tendenz der vergangenen Jahre fort. Zeit gegen Lufthansa zu setzen?

Netflix kauft erstmals zu – den Comic-Verlag Millarworld 

NetflixDer Streaminganbieter Netflix hat zum ersten Mal in seiner 20jährigen Geschichte einen Zukauf getätigt. Übernommen wird der Comic-Verlag Millarworld. Angaben zum Preis machte Netflix nicht. Damit ist anzunehmen, das die Konkurrent auf grosse Filmstudios wie z.B Time Warner weiter steigen wird und die MArkeposition, vor allem im jüngeren Kundensegment weiter steigen wird.

Tesla legt Schuldverschreibungen für 1,5 Milliarden Dollar auf 

Tesla legt nachrangige Schuldverschreibungen im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar auf. Weitere Details der Emission stünden noch nicht fest, teilte das Unternehmen mit, das vor wenigen Tagen mit der Auslieferung des Mittelklassewagens Model 3 begonnen hat. Die Mittel will Tesla zur Stärkung der Bilanz sowie für allgemeine Zwecke verwenden.

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