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Zwanzig neue Indikatoren haben ihren Platz auf der Handelsplattform IQ Option gefunden, und weitere werden in naher Zukunft folgen. Die neuen Indikatoren können Ihnen dabei helfen, das Maximum aus Ihren Handelsgeschäften herauszuholen und die Qualität Ihrer technischen Analyse zu verbessern.

Warum kümmern sich Leute um Indikatoren? Ist es nicht einfacher, auf das Kursdiagramm zu schauen und eine Entscheidung alleine anhand des Kurses zu treffen (da jeder Markt auf dem Prinzip von Angebot und Nachfrage beruht)? Nicht unbedingt. Natürlich ist es möglich, komplett ohne Indikatoren zu agieren, und einige Händler tun dies auch. Wer allerdings einen Vorteil im Markt erlangen und das Gesamtbild sehen möchte, für den können Indikatoren das richtige Werkzeug darstellen.

Von nun an sind alle Indikatoren in Gruppen aufgrund ihrer Funktion und den zugrunde liegenden Mechaniken aufgeteilt.

Beliebt

Diese Kategorie vereint alle Indikatoren, die bei den Händlern in IQ Option am beliebtesten sind. Hier finden Sie auch die Ihnen bereits vertrauten Indikatoren.

Momentum

Gemäß Merriam-Webster ist das Momentum die Kraft, die es ermöglicht, dass irgendetwas schneller oder stärker wächst, als die Zeit vergeht. Wir sagen, dass ein Kurs das Momentum erfährt, wenn er beschleunigt ansteigt. Fällt ein Kurs schnell, sagen wir, dass der Vermögenswert das Momentum verloren hat. Momentum-Indikatoren zeichnen sich dadurch aus, schnelle Kursbewegungen zu identifizieren, und können damit auf eine mögliche Trendumkehr hinweisen.

Zu den neuen Indikatoren in dieser Kategorie zählen der Aroon-Oszillator, Balance of Power, Center of Gravity, Klinger-Oszillator, True Strength Index, Williams’ Percent Range und Woodies CCI.

Woodies CCI in der Darstellung im IQ Option-Handelsbereich

Trend

Warum benötigt man einen speziellen Indikator, um einen Trend zu erkennen, mögen Sie sich fragen? Genügt nicht der Chart, um zu sehen, wie der Kurs sich bewegt? Ja und Nein. Natürlich reicht ein Blick auf das Kursdiagramm, um die aktuelle Richtung der Kursbewegung zu erkennen. Wie jedoch immer beim Handeln – wenn Sie in die Tiefe gehen möchten, benötigen Sie zusätzliche Werkzeuge. Trendfolgende Indikatoren können beispielsweise dabei helfen, sich vom „Kursrauschen“ zu befreien.

Zu den neuen Indikatoren in dieser Kategorie gehören Aroon, der Mass Index und McGinley Dynamic.

Volatilität

Die Volatilität ist das Maß für die Geschwindigkeit der Kursänderung. Hohe Volatilität entspricht einem sich schnell änderndem Kurs. Umgekehrt zeigt eine niedrige Volatilität, dass der Kurs eines Wertes relativ stabil ist. Je höher die Volatilität, desto höher das Risiko. Wie immer beim Handeln bietet höheres Risiko auch höhere Ertragschancen. Deshalb ist es nützlich zu wissen, wann man auf Sicherheit setzen sollte und wann sich riskantere Geschäfte lohnen könnten.

Zu den neuen Indikatoren in dieser Kategorie gehören der Average True Range, die Chaikin-Volatilität und die Donchian Channels.

Gleitende Durchschnitte

Gleitende Durchschnitte glätten das Kursdiagramm und verdeutlichen einen Trend stärker, sodass er leichter erkannt werden kann. Kombiniert man mehrere gleitende Durchschnitte mit unterschiedlichen Einstellungen, kann dies ein leistungsfähiges Handelssystem mit der Fähigkeit, optimale Ein- und Ausstiegspunkte zu signalisieren, ergeben. Gleitende Durchschnitte können auch als ergänzende Werkzeuge zu anderen Indikatoren verwendet werden.

Zu den neuen Indikatoren in dieser Kategorie gehören die gleitenden Durchschnitte namens Arnaud Legoux Moving Average, Kaufman’s Adaptive Moving Average, Least Squares Moving Average und Rainbow Moving Average.

Kursdiagramm mit darüberliegendem Rainbow Moving Average

Volumen

Beim Handel repräsentiert das Volumen die Anzahl an Geschäften, die zu einem gegebenem Zeitpunkt ausgeführt werden. Je größer das Volumen, desto mehr Leute kaufen/verkaufen den Vermögenswert gleichzeitig. Das Volumen ist ein sehr wichtiger Indikator, da es bei der Vorhersage zukünftiger Kursbewegungen und potentieller Umkehrpunkte Unterstützung leisten kann. Im Unterschied zu anderen Indikatoren verwendet das Volumen nicht die im Kursdiagramm verfügbaren Informationen.

Zu den neuen Indikatoren in dieser Kategorie gehören das Nettovolumen, der Volumen-Oszillator und das Weis-Wellenvolumen.

Andere

In diesem Bereich sind alle anderen Indikatoren untergebracht, die nicht zu einer der obigen Kategorien passen. Das heißt aber nicht, dass Sie diese ignorieren sollten, denn viele davon können auch Ihnennützen.

Zu den neuen Indikatoren in dieser Kategorie gehören Chande Kroll Stop und die Coppock-Kurve.

In Kürze werden wir eine Reihe von Artikeln veröffentlichen, die den neuen Indikatoren gewidmet sind und diese detaillierter erklären, als das in diesem kurzen Überblick möglich ist. Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion, um uns mitzuteilen, welche Indikatoren zuerst betrachtet werden sollen. Und vergessen Sie nicht, zur Plattform zu wechseln und die Indikatoren zu testen.

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind.


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