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Am Wochenende hat die japanische Kryptogeldbörse Coincheck den Handel mit Kryptowährungen ausgesetzt, nachdem Kryptogeld in beträchtlicher Höhe verschwunden war. Seitdem befinden sich viele Kryptowährungen auf Talfahrt.

Laut der in Tokio ansässigen Kryptogeldbörse Coincheck wurden bei einem Hackerangriff 500 Millionen Einheiten des Kryptogelds NEM gestohlen. Dies entsprach zu dem Zeitpunkt einem Wert von rund 533 Millionen US-Dollar. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich damit um den bislang größten Diebstahl in der Geschichte der Kryptowährungenm also höher als der im Jahr 2014 auf der Plattform Mt. Gox entstandene Schaden, der damals auf einen Wert von rund 500 Millionen US-Dollar geschätzt wurde. Wie die 500 Millionen NEM verschwunden sind, sei bislang unklar. Nachdem der Kryptogeldbörse verdächtige Transaktionen in erheblichem Ausmaß aufgefallen waren, wurde der Handel aller Kryptowährungen mit Ausnahme des Bitcoin ausgesetzt.

Coincheck arbeitet an einer Rückerstattung: Die 260’000 betroffenen Nutzer würden 88,549 japanische Yen (82 US-Cent) für jede Einheit der gestohlenen Digitaldevise NEM erhalten, teilte die Plattform am Wochenende mit. Insgesamt 523 Millionen Einheiten seien gestohlen worden. Bestreiten will Coincheck die Rückzahlung aus eigenen Ressourcen.

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