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IQ Option kann stolz eine Fülle von aktienbasierten Produkten vorweisen — die Liste der im CFD-Bereich verfügbaren Unternehmen ist in der Tat sehr lang. Um Ihren Handel mit diesen Instrumenten zu verbessern, ist es wichtig zu wissen, wie man ein Unternehmen beurteilt. Lesen Sie diesen Artikel, um Ihr Wissen darüber zu erweitern, wann Sie günstig einkaufen und teuer verkaufen können.

Gewinn je Aktie (EPS – Earnings Per Share)

Kommerzielle Unternehmen werden mit dem Ziel gegründet, Gewinn zu erwirtschaften. Je mehr, desto besser. Es ist nachteilig für ein Unternehmen, wenn die Gewinnerwartungen der Finanzexperten und Investoren nicht erfüllt werden können. Der Markt verliert das Vertrauen in die Investitionssicherheit und der Aktienkurs sinkt in der Regel.

Wenn ein Unternehmen stagniert oder — noch schlimmer — eine negative Entwicklung beim Gewinn pro Aktie zeigt, wird es gewöhnlich als wenig optimales Investitionsobjekt angesehen. Unternehmen mit steigendem Gewinn pro Aktie andererseits verdienen Ihre Aufmerksamkeit und sollten genauer analysiert werden.

Diese Informationen helfen bei richtigen Anlageentscheidungen

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Der Gewinn an sich ist beim Vergleich von zwei oder mehr Unternehmen wenig hilfreich. Nehmen wir an, Firma A nimmt 1 Million USD ein bei einem Aktienkurs von 100 $. Firma B dagegen erzielt nur 500.000 USD Gewinn. Ihre Aktie wird aber für 25 USD gehandelt. Bei diesen Zahlen würden viele Investoren Firma B gegenüber Firma A bevorzugen. Sie bekommen den Gewinn pro Aktie und zahlen den Kurspreis. Mit anderen Worten ist ein Unternehmen mit ausreichendem Gewinn und einem relativ günstigen Börsenkurs das, wonach die meisten Anleger suchen.

Viele große internationale Unternehmen, besonders im Hochtechnologiebereich, haben unzumutbar hohe KGVs. Dies ist aber nicht automatisch als ein Etikett „vermeide vor allem Kosten“ zu verstehen. Solche Unternehmen sind jederzeit in der Lage, ordentlich (gelegentlich beeindruckend) zu wachsen, allerdings sind sie für Kapitalanleger weniger attraktiv.

Verhältnisse und der Kursverlauf bieten die wichtigsten Informationen zu jeder Aktie

Das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis

Für die meisten Investoren bilden das KGV und der Gewinn pro Aktie keine ausreichende Entscheidungsgrundlage. Letzten Endes steht ihr Geld auf dem Spiel. Das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis, das auf die Möglichkeit eines höheren Ertrags in der Zukunft hinweisen kann, wird genutzt, um ein Unternehmen über einen Zeitraum von mehreren Jahren zu bewerten. Sinkt das Verhältnis mit der Zeit, ist das ein gutes Zeichen. Das bedeutet, dass das Unternehmen entweder steigende Erträge oder sinkende Kurse präsentiert. Steigt das KGWV, verringert sich die Attraktivität eines Investments.

In diesen Fällen steigt der Kurs eines Unternehmens, ohne dass sich dessen Gewinn substantiell erhöht. Denn auf lange Sicht sind es die Gewinne, die die Marktkapitalisierung eines öffentlich gehandelten Unternehmens vorantreiben.

Dividendenrendite

Aktien sind nicht nur gut, weil ihr Kurs steigen kann. Die Dividendenzahlungen sollten ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Die Dividendenrendite ergibt sich aus der Teilung der jährlichen Dividende durch den Aktienkurs. Sie kann mit anderen Worten als eine Zinszahlung für Ihr Geld betrachtet werden. Dividenden sind allerdings etwas zweischneidig, da es für ein Unternehmen nicht immer vorteilhaft ist, den Gewinn an die Aktionäre zu verteilen. Mitunter ist es besser, das Geld in die weitere Entwicklung des Unternehmens zu investieren.

Alle oben aufgezählten Kennwerte können in den jährlich auf den Firmenwebsites veröffentlichten Geschäftsberichten der Unternehmen gefunden oder aus diesen hergeleitet werden. Da Sie jetzt ein Unternehmen wie Warren Buffett bewerten können, suchen Sie sich eine Firma für die Analyse und Geldanlage.

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind. 

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CFDs sind komplexe Instrumente und beinhalten ein hohes Risiko, aufgrund von Hebelwirkungen schnell Geld zu verlieren. 73% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs über diesen Anbieter Geld. Sie sollten gut abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.