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Wie geht man mit Fehlern beim Handeln um? Einige Händler zahlen Lehrgeld über ihre Verluste und indem sie dieselben Fehler immer wieder begehen. Andere sind lieber vorsichtig und vermeiden unnötige Irrtümer, wenn das möglich ist. Welcher Händlertyp sind Sie? Wenn Sie lieber aus den Fehlern anderer lernen, dann ist diese Checkliste genau für Sie. Wir haben einige der häufigsten Fehler von neu eingestiegenen Händlern zusammengestellt.

1. Das Gesamtbild ignorieren

Wenn Sie einen bestimmten Vermögenswert für den Handel ausgewählt haben, sei es ein Währungspaar, eine Aktie oder eine Kryptowährung, ist es wichtig, das Gesamtbild der Faktoren zu erkennen, die den Kurs dieses Wertes beeinflussen. Sicher hilft die Verwendung technischer Indikatoren und mag auch recht genaue Ergebnisse liefern, aber Händler, die sich verbessern möchten, müssen lernen, den Markt als Ganzes zu beurteilen. Wie hängt der Preis von Gold mit dem US-Dollar zusammen? Welche Vermögenswerte werden durch die Präsidentschaftswahlen in den USA beeinflusst und wie? Alle diese Fragen lassen sich relativ leicht beantworten und es ist der Job eines Händlers, sich zu ökonomischen Faktoren weiterzubilden.

2. Sofort mit echten Geldmitteln handeln

Obwohl das wichtigste Ziel jedes Händlers darin besteht, Geld zu erwirtschaften, ist es gelegentlich sinnvoll, behutsam vorzugehen und nicht gleich mit realen Mitteln zu handeln, sondern sich zuerst Zeit zum Üben zu nehmen. Selbst wenn es so scheint, als hätten Sie alles durchdacht und verfügen über die ultimative Handelsstrategie, schadet es nicht, diese mit dem Testguthaben zu überprüfen. Das hilft dabei, mögliche Schwachstellen aufzudecken, noch vorhandene Fehler zu beseitigen und wirklich gut für den Handel mit echtem Geld vorbereitet zu sein.

3. Sich kein Limit setzen

Viele Neueinsteiger gehen an das Handelsgeschäft ohne jeglichen Plan heran. Sie wissen nicht, wie es funktioniert oder was sie erwartet, sie wollen einfach Geld verdienen. Dieser Ansatz ist nicht nur realitätsfern, sondern auch gefährlich, da er zu permanenten Verlusten führt. So läuft es ab: der Händler sucht sich einen Vermögenswert aus, der ihm gefällt, und eröffnet ein Geschäft nach dem anderen, ohne dabei nützliche Informationen zu sammeln. Erzielt ein Geschäft den gewünschten Ertrag, ist er glücklich. Fährt er Verluste ein, ärgert er sich und investiert erneut.

Dieser Teufelskreis ist nicht selten, und er ist auch schwierig zu durchbrechen. Sich eine Grenze für die Höhe der Investments oder die Anzahl an Geschäften zu setzen, kann ein gutes Werkzeug für die Selbstkontrolle sein.

4. Keine Indikatoren verwenden

Technische Indikatoren sind nicht das ultimative Geheimnis des Erfolgs, aber sie können sehr nützlich sein. Indikatoren unterstützen den Händler bei der Analyse der Performance eines Vermögenswertes in der Vergangenheit und beim Treffen bestimmter Annahmen über die zukünftige Kursentwicklung. Es gibt keinen Indikator, der immer zu 100 % richtige Signale liefert, aber in jedem Fall sind Indikatoren eine hilfreiche Ergänzung jeder Handelsstrategie. Mehrere passende Indikatoren miteinander zu kombinieren, kann die Chancen für eine korrekte Prognose erhöhen.

5. Seine Geschäfte anderen anvertrauen

Der letzte, aber ebenso wichtige Punkt ist, dass viele Händler es bevorzugen, jemand zu engagieren oder eine Vereinbarung mit jemand zu treffen, der in ihrem Auftrag handelt. Das ist auf der Plattform IQ Option nicht nur verboten (hier muss jeder Händler eigenverantwortlich agieren), sondern kann für den Auftraggeber auch gefährlich sein. Auf dem Markt tummeln sich viele Betrüger und Scharlatane, die Sie einfach zu einer Einzahlung überreden und dann nie wieder etwas von sich hören lassen.

Um beim Handel voranzukommen, muss man selbst lernen und üben. Das ist der einzige Weg und darauf zu warten, dass jemand anders es für Sie erledigen wird, ist ziemlich naiv.

Welche Fehler sind Ihnen beim Handeln schon unterlaufen? Wie haben Sie diese abstellen können? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in den Kommentaren unten mit.

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