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Welche technischen Indikatoren (falls überhaupt) sollten Sie verwenden, um bessere Ergebnisse zu erzielen? Im Bereich der Indikatoren hat IQ Option sehr viel zu bieten. Deshalb kann es insbesondere für neu dazugekommene Händler schwierig sein, Indikatoren auszuwählen, die zu ihrem Handelsstil passen, und diese richtig einzusetzen.

Viele professionelle Händler sind der Meinung, dass eine übertriebene Präsenz von Indikatoren eher verwirrt und zum Verlust ihres Geldes führen könnte. Dementsprechend vertreten sie die Regel, das Handelssystem einfach zu halten — zwei bis drei Indikatoren maximal, wenn überhaupt.

Es mag selbstverständlich erscheinen, dass Indikatoren Einblicke in die Kursbewegungen bieten und deshalb das Leben eines Händlers einfacher gestalten. Und in bestimmter Hinsicht tun sie das auch. Sicherlich sind die Informationen, die durch alle Indikatoren visualisiert werden, bereits auf dem Kursdiagramm vorhanden.  Experten stimmen darin überein, dass die Nutzung von Indikatoren nicht zwingend nötig ist. Unabhängig davon präsentieren Indikatoren Informationen auf eine andere Art und Weise, was Ihnen helfen kann, eine subtile Bewegung oder ein Muster zu erkennen. Behalten Sie einfach im Hinterkopf, dass Indikatoren weder gut noch schlecht, sondern einfach Werkzeuge sind. Ihr Nutzen hängt einzig und allein von Ihrem Wissen und Ihren Fähigkeiten ab.

 Sie können erwägen, bis zu 3 Indikatoren gleichzeitig zu verwenden

Viele Indikatoren arbeiten auf eine ähnliche Art und Weise. Nehmen wir den MACD, den RSI und den stochastischen Indikator. Trotz leichter Unterschiede überschneiden sich ihre Interpretationen in vielen Fällen. Alle drei zu aktivieren bringt Ihnen deshalb keine Vorteile. Tatsächlich können zwei gleitende Durchschnitte den MACD komplett ersetzen. Überlappende Indikatoren werden immer ähnliche Signale liefern und können deshalb nicht als Bestätigung füreinander verwendet werden.

Wählen Sie jeweils einen Indikator aus unterschiedlichen Kategorien aus, um Verwirrung und sich selbst bestätigende Handelssysteme zu vermeiden.

Oszillatoren. Die Indikatoren dieser Gruppe pendeln zwischen zwei Linien, gewöhnlich mit oberen und unteren Grenzen. Zu den Oszillatoren gehören der RSI, stochastische Indikatoren, der CCI (Commodity Channel Index), der MACD und andere.

Overlays (Überlagerungen). Diese Indikatoren werden direkt auf dem Kursdiagramm platziert (im Unterschied zu den Oszillatoren, die darunter stehen). Zu dieser Kategorie gehören die Bollinger-Bänder, der parabolische SAR, gleitende Durchschnitte, die Fibonacci-Retracements und viele weitere Indikatoren.

Wie werden Indikatoren kombiniert?

Die Auswahl bestimmter Indikatoren hängt von Ihrer Art zu handeln, den gehandelten Vermögenswerten und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Dennoch gibt es bestimmte Regeln, die Ihnen dabei helfen, ein ausgewogenes Handelssystem zu erstellen.

Sie können auch ganz ohne Indikatoren handeln (besonders während eines ausgeprägten Trends)

Wie bereits oben erwähnt, sollten Sie in Betracht ziehen, einen Indikator aus jeder Kategorie auszuwählen. Beispielsweise könnten Sie den MACD für die Bestimmung der Richtung und Stärke des gegebenen Trends verwenden und dann mithilfe der Bollinger-Bänder die optimalen Ein- und Ausstiegspunkte bestimmen.

Jeder Oszillator kann mit jeder Überlagerung kombiniert werden. Jedoch funktionieren bestimmte Kombinationen besser als andere. Es ist durchaus möglich, mehr als eine Überlagerung gleichzeitig zu nutzen. So wird der parabolische SAR gewöhnlich mit einem gleitenden Durchschnitt kombiniert. Es ist aber notwendig, den Handelsbildschirm klar und übersichtlich zu halten, denn ein Übermaß an Informationen wird Sie höchstens verwirren und Ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Bedenken Sie, dass jede Kombination von Indikatoren früher oder später falsche Signale senden kann und auch wird. Indikatoren sind Messwerkzeuge und können nicht von sich aus Gewinn erzeugen. Sie müssen sich von Ihrem Urteilsvermögen leiten lassen.

Verwenden Sie nicht mehr als drei Werkzeuge der technischen Analyse und studieren Sie Ihre Indikatoren. Wie funktionieren sie? Wofür dienen sie und welche Einschränkungen gibt es? Welche Art von Ergebnissen können bei der Arbeit mit ihnen erwartet werden? Wie oft liefern sie falsche Signale? Die Antworten auf diese Fragen werden Sie in die Lage versetzen, jeden Indikator mit höherer Produktivität zu nutzen.

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind.


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