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Hier sind 5 Begriffe aus dem Börsenjargon, die Sie kennen sollten, bevor Sie in die Welt des Handels eintauchen. Wissen Sie, was sie bedeuten?

Umkehr (Reversal)

Eine Umkehr (auch bekannt als Trendumkehr oder Reversal) ist ein Punkt auf dem Kursdiagramm, der das Ende eines Trends und den Beginn des nächsten markiert. Umkehrpunkte sind von großem Wert für jeden Händler und Händler suchen danach beim Erkunden neuer Handelsmöglichkeiten. Manche meinen, der Beginn eines neuen Trends sei ein guter Einstiegspunkt. Aber um diese Punkte richtig einzuschätzen, muss ein Händler den Unterschied zwischen einem neuen Trend und einer Korrektur (Retracement) kennen, dieses ist eine kurzfristige Abweichung vom generellen Trend.

Volatilität

Die Volatilität ist ein Maß für die Intensität der Kursänderung. Ändert sich der Kurs eines Vermögenswertes schnell und in starkem Maße, ist die Volatilität hoch. Ist der Markt lustlos und sind keine nennenswerten Kursänderungen zu beobachten, ist die Volatilität niedrig. Aber ist die Richtung des Trends nicht wichtiger als die Volatilität? Es gibt einige Gründe dafür, diesen Parameter im Auge zu behalten. 1) Volatile Märkte bieten, genau wie Zeiträume hoher Volatilität auf sonst ruhigen Märkten, eine Vielzahl von Handelsmöglichkeiten — und Händler eröffnen gewöhnlich keine Geschäfte, wenn der Markt lustlos ist. 2) Er kann dabei helfen, den richtigen Moment für das Eröffnen oder Schließen eines Geschäfts herauszufinden. Bei niedriger Volatilität bevorzugen die meisten Händler, keine neuen Geschäfte zu eröffnen.

Handelsstrategie

Die meisten Händler reklamieren für sich, eine Handelsstrategie zu verwenden, aber nicht alle von ihnen haben tatsächlich verstanden, worum es dabei geht. Mit einfachen Worten ist eine Handelsstrategie eine Zusammenstellung von Ein- und Ausstiegsbedingungen, die ein Händler nutzt, um Zufälligkeiten und emotionale Aspekte aus seinen Geschäften zu eliminieren. Marktbedingungen, spezifische Aspekte eines Vermögenswertes, Kursformationen, Werte technischer Analysen und externe Ereignisse — all das kann in die Handelsstrategie einfließen. Eine Handelsstrategie ist etwas, das ein Händler für sich selbst ausarbeiten und kontinuierlich weiterentwickeln sollte.

Risikomanagement

Das Risikomanagement fasst eine Reihe von Parametern zusammen, die auf die Reduzierung von Risiken und Verlusten zielen. Jeder Händler macht Verluste. Wie hoch diese sind und wie häufig das passiert, hängt jedoch von der eingesetzten Risikomanagement-Strategie ab. Vorsichtige Händler setzen nie mehr als 2 % ihres aktuellen Handelskapitals für eine einzelne Position ein. Risikofreudigere Händler können statt dessen bis zu 5 % gehen. Aber unter keinen Umständen sollte ein Händler sein gesamtes Kapital in ein einziges Geschäft stecken. Denken Sie daran, dass Sie ohne verbleibende Mittel nicht mehr handeln können.

Multiplikator

Ein Multiplikator (auch Hebel genannt) ist ein Werkzeug, mit dem ein Händler seine Gewinnmöglichkeiten auf Kosten eines erhöhten Risikos steigern kann. Er wird vor allem in Devisenmärkten wegen der dort relativ geringen Kursdynamik verwendet. Ein Multiplikator ist eins der Werkzeuge, das als zweischneidiges Schwert bezeichnet werden kann, da er in Sekunden Ihr Konto auf Null bringen kann, wenn sich der Markt gegen Sie wendet, aber das Handeln auch erfolgreicher gestaltet, wenn Sie den Trend richtig vorhersagen. Beachten Sie, dass Multiplikatoren nur für bestimmte Typen von Vermögenswerten verfügbar sind.

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind.


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