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Sonntag, den 19. Juni, Le Mans: Aston Martin Racing hat das 84. Rennen der 24 Stunden von Le Mans als Spitzenreiter in der GT-Konstrukteurswertung der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft abgeschlossen.

Nach einem fast fehlerlosen Rennen haben die Teilnehmer Nr. 95 und 97 an der GTE Pro den fünften bzw. sechsten Platz erreicht. Das Team hat sich in der Frühphase des Rennens und während der Nacht auf eine sichere, solide Fahrt konzentriert.

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Beide Teilnehmer bekamen dann den Auftrag, in der Morgendämmerung aufzuholen. Der von Nicki Thiim (DN), Marco Sørensen (DN) und Darren Turner (GB) gefahrene Aston Martin Racing V8 Vantage GTE mit der Nr. 95 wurde Fünfter, nachdem er der Konkurrenz einen temperamentvollen Fight bot und während der Nacht um das Podium mitkämpfte. Aber die brutale Natur von Le Mans zeigte sich, als Turner während der 20.

Rennstunde hinten rechts einen Reifenschaden erlitt, der offenbar durch Teile auf der Fahrbahn verursacht wurde. Nach dem Rennen sagte Turner: „Das war wahrscheinlich eines der unkompliziertesten Rennen für das Team. Der Wagen lief die ganze Zeit wie ein perfektes Uhrwerk.

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Unser einziges Drama war der späte Reifenschaden. Die Jungs haben strategisch großartige Arbeit geleistet, und die Mechaniker während der Pitstops waren sagenhaft. Ich bin einfach sehr stolz, dass es beide GTE-Pro-Autos bis ins Finish geschafft haben.“

Er fügte hinzu: „Wie man am Qualifying und an der vergangenen Woche sehen kann, gab es mit Sicherheit einen Leistungsunterschied zwischen uns und den Turbolader-Teilnehmern, und das hat sich auch noch während des Rennens gezeigt. Es ist wirklich schade, dass die Zuschauer um ein Rad-an-Rad-Rennen gebracht wurden, an dem mehr als nur zwei Wagen beteiligt waren.

“Der GTE-Pro-Teilnehmer mit der Nr. 97, gefahren von Richie Stanaway (NZ), Fernando Rees (BR) und Jonny Adam (GB), setzte die Strategie perfekt um und wurde Sechster.

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Das Ergebnis bringt im entscheidenden Titelkampf sehr wichtige Punkte und verschafft Aston Martin Racing eine Neun-Punkte-Führung in der FIA-WEC-Langstreckenweltmeisterschaft für GT-Konstrukteure.

Aston Martin Racing hat sich auch an der GTE Am beteiligt: Der V8 Vantage GTE mit der Nr. 98, gefahren von Paul Dalla Lana (CN), Mathias Lauda (A) und Pedro Lamy (P) führte noch in der Nacht, bis ein mechanischer Defekt ihn herzzerreißend kurz vor der Ziellinie zum Aufgeben zwang.

Aston Martin Racing wird auch in der dritten Runde der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft dabei sein, nämlich beim sechsstündigen Rennen auf dem Nürburgring am Sonntag, den 24. Juli.