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Aktualisiert: März 13, 2026

Wenn alle Bitcoins geschürft sein werden: Crash oder Wachstum, Kaufen oder Verkaufen

Was wird passieren, wenn alle Bitcoins geschürft sind? Erfahren Sie, wann alle Bitcoins geschürft sein werden und was das für Preise, Kurseinbrüche und Anlageentscheidungen bedeutet.

Der Bitcoin nähert sich in Bezug auf das Angebot einem der meistdiskutierten Meilensteine seiner Geschichte. Die brennenden Fragen lauten heute: Wie viele Bitcoins wurden bereits geschürft, wie viele Bitcoins können noch geschürft werden und wann wird der letzte Bitcoin geschürft sein?

Mit dem Stand von 2026 sind bereits etwa 95 % der gesamten Bitcoin-Menge geschürft worden. Durch die feste Obergrenze von 21 Millionen Coins, die in seinem Code verankert ist, ist der Bitcoin so konzipiert, dass er mit der Zeit immer knapper wird. Diese fixierte Angebotsmenge ist einer der Hauptgründe dafür, dass der Wert des Bitcoins weltweit Aufmerksamkeit erregt hat.

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1.  Was sind Bitcoins?

Um den Bitcoin von heute zu verstehen – seine Volatilität, seine Schlagzeilen, seine historischen Höchststände – müssen wir zu den Anfängen zurückkehren.

Definition und Kernkonzept des Bitcoins

Der Bitcoin ist eine dezentrale digitale Währung, was bedeutet, dass es für ihn keine zentrale Behörde wie eine Bank oder Regierung gibt. Er ermöglicht Peer-to-Peer-Transaktionen, die in einer öffentlichen Blockchain aufgezeichnet werden, wobei jede Bitcoin-Transaktion von einem verteilten Computernetzwerk anstelle einer einzelnen Institution verifiziert wird.

Im Gegensatz zu traditionellem Geld kann er nicht von Zentralbanken gedruckt und ausgegeben werden.

Das Bitcoin-Symbol ist ₿ und BTC ist der Bitcoin-Ticker. Der Bitcoin ist sofort an seinem orangefarbenen Logo () zu erkennen, das zu einem der bekanntesten Finanzsymbole der Welt geworden ist.

Wie funktionieren Bitcoins?

Bitcoins funktionieren über die Blockchain-Technologie. Transaktionen werden in Blöcken zusammengefasst und von Minern mithilfe von Rechnerleistung validiert. Nach der Validierung werden die Blöcke dauerhaft zur Blockchain hinzugefügt.

Jede Bitcoin-Transaktion umfasst:

●  Die sendende Wallet-Adresse

●  Die empfangende Bitcoin-Adresse

●  Die Transaktionsgebühr

●  Digitale Signaturen

Wer hat Bitcoin erfunden und wann wurde die Kryptowährung eingeführt?

Der Bitcoin wurde von einer anonymen Person oder Gruppe unter dem Namen Satoshi Nakamoto entwickelt. Die Identität des Bitcoin-Erfinders ist nach wie vor unbekannt.

2008 wurde das Bitcoin-Whitepaper veröffentlicht. Das Netzwerk startete offiziell 2009.

Entstehungsdatum und historischer Hintergrund des Bitcoins

Vor achtzehn Jahren, nach dem Abklingen der globalen Finanzkrise, erschien in einer Kryptografie-Mailingliste ein unauffälliges Whitepaper.

Es beschrieb eine außergewöhnliche Idee:

Geld, das keiner Regierung, Bank oder Firma gehörte. 

Anfangs schenkte nur eine kleine Gruppe von Programmierern dem Projekt Beachtung – und selbst diese waren sich nicht sicher, was daraus werden würde. Viele Kritiker bezeichneten es als Schneeballsystem, verglichen es mit Sportwetten, Casinos und Glücksspielen und behaupteten, dass frühe Käufer nur dann Gewinne erzielen könnten, wenn ständig neue Investoren hinzukämen.

Im Gegensatz zu einem Schneeballsystem gibt es aber beim Bitcoin keinen zentralen Betreiber, der garantierte Renditen verspricht – es handelt sich statt dessen um eine Open-Source-Software mit transparenten Angebotsregeln.

Die Anfänge

Wann wurde der Bitcoin erfunden?

Der Bitcoin wurde im Oktober 2008 während der globalen Finanzkrise konzipiert. Er wurde als alternatives Finanzsystem ohne zentrale Kontrolle eingeführt.

Wann kam der Bitcoin auf den Markt?

Der Bitcoin kam im Januar 2009 auf den Markt, als der erste Block (der Genesis-Block) geschürft war.

Startkurs des Bitcoins

Der Bitcoin hatte anfangs keinen offiziellen Marktkurs. Die erste aufgezeichnete Transaktion bewertete 10.000 BTC mit etwa 41 US-Dollar.

Der Bitcoin Pizza Day

Im Mai 2010 bezahlte ein Programmierer namens Laszlo Hanyecz 10.000 BTC für zwei Pizzen. Heute ist dieses Ereignis als Bitcoin Pizza Day bekannt und stellt eine der ersten Bitcoin-Transaktionen in der realen Welt dar.

2.  Geschichte und Entwicklung des Bitcoins

Nach dem Kauf dieser zwei Pizzen begann das Rennen offiziell. In der Entwicklung der Kryptowährung lassen sich grob fünf große historische Phasen unterscheiden.

Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Bitcoins

  1. Frühe experimentelle Phase (2009–2012), als der Bitcoin hauptsächlich von Computerfreaks genutzt wurde. Keine großen Börsen, keine Aufmerksamkeit des Mainstreams. Das Mining war auf PCs möglich, und der Schwerpunkt lag darauf, zu testen, ob dezentrales Geld tatsächlich funktionieren könnte.
  2. Erste große Hausse (2013) – der Bitcoin erlebte seinen ersten großen Kursanstieg und sorgte weltweit für Schlagzeilen. Der Kurs stieg schnell an, und Millionen von Menschen hörten zum ersten Mal von Kryptowährungen.
  3. Institutionelle Wahrnehmung (2017) – der Bitcoin wurde in der etablierten Finanzwelt zu einem Thema. Der Terminhandel begann, große Investmentfonds wurden aufmerksam, und Kleinanleger stürzten sich auf die Kryptowährung, wodurch die Spekulationen neue Höchststände erreichten.
  4. Institutionelle Akzeptanz und ETF-Ära (2020–2024) – Börsennotierte Unternehmen begannen, Bitcoins zu kaufen und als Reserve in ihre Bilanzen aufzunehmen. Investmentfirmen legten Bitcoin-ETFs auf, wodurch es für mehr Menschen einfacher wurde, zu investieren. Die Vorschriften wurden klarer und der Bitcoin wurde mit den traditionellen Finanzmärkten verknüpft.
  5. Reifephase der digitalen Vermögenswerte (ab 2025) – BTC wird nun als ernstzunehmender globaler Vermögenswert angesehen. Sein Kurs wird von Faktoren wie Zinssätzen und globaler Liquidität beeinflusst. Er ist nach wie vor volatil, aber der Markt hat sich durch Beteiligung von Privatanlegern, Hedgefonds, Pensionsfonds und Unternehmen weiter entwickelt.

Entwicklung des Bitcoins und wichtige Wendepunkte

Hier sind einige der wichtigsten Wendepunkte:

●  Die Insolvenz der Kryptobörse Mt. Gox (2014) – Damals war Mt. Gox der Ort, an dem Bitcoins gehandelt wurden. Eines Tages gingen Hunderttausende von Coins durch einen Hack verloren und die Börse kollabierte. Es kam zu Panik, die Kurse brachen ein – aber es gab auch etwas Wichtiges zu vermelden: Das Netzwerk brach nicht zusammen. Dieser Moment zwang die Branche dazu, stabilere Börsen und bessere Sicherheitsvorkehrungen zu schaffen.

●  Schließung von Silk Road (2013) – Als der Online-Marktplatz Silk Road geschlossen wurde, dachten viele, dass BTC damit ebenfalls verschwinden würde. Statt dessen geschah das Gegenteil. Der Bitcoin überstand seinen ersten großen öffentlichen Skandal – und bewies, dass er nicht an eine einzige Plattform oder einen einzigen Anwendungsfall gebunden war.

●  Der Blockgrößenkrieg und Abspaltungen (2017) – Zu einem bestimmten Zeitpunkt konnte sich die Community nicht darauf einigen, wie Bitcoin skaliert werden sollte. Das Ergebnis: neue Versionen (Forks) wie Bitcoin Cash. Das zeigte etwas Beeindruckendes: Diese Kryptowährung hat keinen CEO, Entscheidungen sind chaotisch, aber die ursprüngliche Kette blieb bestehen.

●  Start von Bitcoin-Futures (2017) – Als traditionelle Börsen Bitcoin-Futures einführten, stieg auch die Wall Street offiziell ein. Das bedeutete, dass nun große Geldsummen auf einen Anstieg – oder Fall – des Bitcoin-Kurses gesetzt werden konnten, ohne tatsächlich Bitcoins zu besitzen. Die Volatilität stieg → die Aufmerksamkeit folgte.

●  Der Wahnsinn von 2017 – In diesem Jahr war der Bitcoin allgegenwärtig: in den Schlagzeilen, bei Tischgesprächen und in den Suchanfragen. Die Kurse stiegen sprunghaft an und brachen dann ein, viele sprachen von einer Blase. Mit dem Wachstum des Bitcoins explodierten die Suchen nach „Bitcoin kostenlos“.

  Unternehmensakzeptanz (2020) – Börsennotierte Unternehmen begannen, BTC als Reservewährung zu kaufen. Bitcoin war nicht mehr nur „Internetgeld“. Es floss in die Bilanzen der Unternehmen ein.

●  Zulassung von Bitcoin-ETFs (2024) – Als Spot-Bitcoin-ETFs zugelassen wurden, vereinfachte dies traditionelle Anlegern das Investieren. Keine Wallets, keine privaten Schlüssel, vertraute Plattformen. Institutionelles Geld floss herein.

●  Elon Musk tritt auf den Plan (2021) – Tesla gab bekannt, Bitcoin für seine Unternehmensreserven gekauft zu haben → die Kurse stiegen sprunghaft an. Später äußerte Musk in einem Tweet seine Besorgnis über den Energieverbrauch → die Kurse fielen. Ein paar Tweets eines einzigen Influencers bewegten Milliarden, und die Kryptowährung zeigte, dass sie wie eine Tech-Aktie reagieren konnte – obwohl sie keine war.

●  Trump äußert sich zu Bitcoin (2019 und später) – Im Jahr 2019 war Donald Trump der erste amtierende US-Präsident, der sich öffentlich zum Bitcoin äußerte. Er sagte, er sei „kein Fan“. Jahre später änderte sich der politische Ton. Kryptowährungen waren nun offiziell Gegenstand geopolitischer Gespräche.

●  Regulierung wird klarer (2020–2025) – Zunächst schreckten Besteuerung und Regulierung den Markt ab. Im Laufe der Zeit haben klarere Regeln tatsächlich geholfen. Steuern, Rahmenbedingungen für die Compliance, Standards für Berichte – all dies hat die Unsicherheit verringert.

●  Halbierungszyklen und neue Höchststände – Alle vier Jahre wird die Belohnung für das Schürfen halbiert (Halving). Jedes Mal wiederholt sich die Geschichte: Das Angebot wird knapper, die Aufmerksamkeit steigt und schließlich reagiert der Kurs darauf.

Wertentwicklung des Bitcoins und wichtige Meilensteine

Der Bitcoin hat extreme Auf- und Abschwung-Zyklen durchlaufen. Schauen wir kurz auf die wichtigsten zurück.

Bitcoin-Allzeithochs und -Abstürze

Die Schlagzeile „Bitcoin erreicht Allzeithoch“ ist uns im Laufe der Jahre mehrfach begegnet.

Bitcoin-Allzeithoch (ATH) – Kurs und Rekorde

Mit Stand vom März 2026 liegt der höchste Preis für Bitcoin bei 126.199,63 USD (Oktober 2025).

Der Bitcoin hat in der Vergangenheit Kursrückgänge von 70 bis 85 % zwischen den Haussen erlebt. Spitzenwert: Dezember 2017, Rückgang: ~86–87 % gegenüber dem ATH.

Bitcoin-Crash-Ereignisse und Erholungsmuster

Beim Bitcoin folgen auf euphorische Kursanstiege oft Phasen, in denen der Wert abstürzt. Zu den dramatischsten Rückgängen zählen:

●  -99,9 % beim Mt. Gox-Crash (2011) – Ein Hacker verkaufte riesige Mengen an BTC für einen Spottpreis.

●  -50 % nach dem Verbot in China (2013) – Chinas Beschränkungen für Bitcoin-Bankgeschäfte führten zu einem massiven Ausverkauf.

●  -20 % bis -30 % nach dem Hackerangriff auf Bitfinex (2016) – Ein schwerwiegender Sicherheitsverstoß bei der Börse zerstörte das Vertrauen und ließ die Kurse sinken.

●  -84 % beim Einbruch 2017/18 – Nach enormen Gewinnen verlor die Münze in einer allgemeinen Baisse für Kryptowährungen den größten Teil ihres Wertes.

●  -50 % beim COVID-19-Crash (2020) – Im März wurden die globalen Märkte und Kryptowährungen von Panikverkäufen geflutet.

●  – 55 % aufgrund des Schürfverbots in China und der Kehrtwende von Tesla (2021) – Die veränderte Haltung der Unternehmen und regulatorischer Druck ließen die Kurse sinken.

●  -75 % beim Zusammenbruch von FTX (2022) – Die Insolvenz dieser großen Börse löste durch schwindendes Vertrauen einen starken Kursverfall aus.

●  -77 % im Kryptowinter 2021/22 – Von ihrem Allzeithoch von 69.000 US-Dollar fiel die Kryptowährung um etwa ¾.

●  Jüngste Marktbereinigungen — Gehebelte Liquidationen und makroökonomische Veränderungen haben zu neuer Volatilität geführt.

●  -50 % beim Abschwung Ende 2025 bis Anfang 2026 – Nach einem Rekordhoch von über 125.000 US-Dollar Ende 2025 fiel der Bitcoin auf etwa 60.000 US-Dollar.

Geschichte des Allzeithochs und wichtige Marktzyklen

Bitcoin-Zyklen fallen oft mit den Halving-Terminen zusammen. Die Geschichte des Allzeithochs spiegelt vierjährige Expansions- und Kontraktionsmuster wider.

Um Halvings zu verstehen, müssen Sie zunächst das Mining verstehen 👇

3. Bitcoin-Mining erklärt

Was ist Bitcoin-Mining?

Mining ist der Prozess der Validierung von Transaktionen und des Hinzufügens neuer Blöcke zur Blockchain. Die Miner konkurrieren mit leistungsstarker Hardware.Die Belohnungen für das Mining sind der Mechanismus, durch den neue Bitcoins in Umlauf gebracht werden.

Wie funktioniert das Bitcoin-Mining?

Miner verwenden spezialisierte Hardware wie Mining-Rigs oder moderne Mining-Maschinen, um die Krypto-Berechnungen auszuführen.

Zu den Belohungen gehören:

●  Block-Belohnung (neuer BTC)

●  Transaktionsgebühr der Benutzer

Wie man Bitcoin schürft (Hardware, Schwierigkeitsgrad und Energieverbrauch)

Das Mining erfordert:

●  ASIC-Mining-Hardware

●  Hoher Stromverbrauch

●  Sichere Umgebung

●  Zugang zu einem Mining-Pool

Angebotsdeckel und Mining-Beschränkungen

Wir nähern uns dem nächsten Meilenstein bei den geschürften Bitcoins. Was bedeutet das?

Wann werden alle Bitcoins geschürft sein?

Der letzte Coin wird voraussichtlich um das Jahr 2140 geschürft werden. Dies beantwortet die Frage: Wann wird der letzte Bitcoin geschürft werden?“ – wahrscheinlich in mehr als einem Jahrhundert.

Warum dauert das so lange?

Da die Blockbelohnung von Bitcoin etwa alle vier Jahre halbiert wird, werden im Laufe der Zeit immer weniger neue Coins ausgegeben. Der Großteil des Angebots wurde in den Anfangsjahren geschürft, als die Belohnungen noch hoch waren, während es aufgrund dieser exponentiellen Verlangsamung mehr als ein Jahrhundert dauern wird, bis der letzte Teil freigegeben wird.

Wie viele Bitcoins können noch geschürft werden?

Mit Stand 2026 verbleiben rund 1 Million BTC. Falls Sie sich wundern, dass noch so viele Bitcoins geschürft werden können, sollten Sie wissen, dass die verbleibende Menge jeden Tag schrumpft.

Wie viele Bitcoins wurden bisher geschürft?

Aktuell wurden 20 Millionen Bitcoins geschürft. Die genaue Anzahl schwankt leicht aufgrund der Blockzeit.

Wenn Sie also fragen, wie viele Bitcoins geschürft wurden, lautet die Antwort: etwa 95 % der Gesamtmenge.

Aktuelle Anzahl der geschürften und noch zu schürfenden Bitcoins
Angebot gesamt21.000.000 BTC
Bisher geschürft~ 20.000.000 BTC
Noch zu schürfen1.000.000 BTC
Wie viel Bitcoins werden pro Tag geschürft?

Derzeit werden nach dem letzten Halving täglich etwa 450 BTC geschürft.

Was passiert, wenn alle Bitcoins geschürft sind?

●  Miner erhalten nur noch die Transaktionsgebühren

●  Das Angebot ist komplett festgelegt

●  Das Narrativ der Knappheit verstärkt sich

●  Der Marktpreis hängt ausschließlich von der Nachfrage ab

Bitcoin-Halving

Was ist Bitcoin-Halving und warum ist es wichtig?

Halving ist ein Prozess, bei dem die Belohnung für jeden berechneten Block halbiert wird. Er findet alle 210.000 Blöcke (etwa alle vier Jahre) statt.

Dieser Zyklus setzt sich fort, bis der letzte Bitcoin der maximalen Gesamtmenge von 21 Millionen geschürft ist.

Wann war das letzte Bitcoin-Halving?

Das letzte Halving fand 2024 statt. Das nächste Bitcoin-Halving ist für 2028 geplant.

Historie des Bitcoin-Halvings

Bislang gab es erst vier Halbierungen.

Auswirkungen des Halvings auf Angebot, Kurs und Mining-Belohnungen

Historisch gesehen folgten aufgrund der Dynamik von Angebotsschocks große Haussen auf Halvings.

ÄraJahreBlock-Belohnung
12009–201250
22012–201625
32016–202012,5
42020–20246,25
52024–20283,125
62028–20321,5625
72032–20360,78125
82036–20400,390625
92040–20440,1953125
102044–20480,09765625
112048–20520,048828125
122052–20560,0244140625
132056–20600,01220703125
142060–20640,006103515625
152064–20680,0030517578125
162068–20720,00152587890625
172072–20760,000762939453125
182076–20800,0003814697265625
192080–20840,00019073486328125
202084–20880,000095367431640625
212088–20920,0000476837158203125
222092–20960,00002384185791015625
232096–21000,000011920928955078125
… (halbiert sich weiterhin alle ~4 Jahre)
~33–34~2136–2140~0 BTC (letzte geschürfte Bruchteile)

4. Bitcoin als Investment

Bitcoin wird als Betrug, digitales Gold, Blase, beste Geldanlage und so weiter bezeichnet. Wie sollten wir also die Kryptowährung im Jahr 2026 betrachten?

Ist Bitcoin ein gutes Investment?

Der Bitcoin ist sehr volatil. Trotz wiederholter Einbrüche und Marktzyklen hat er jedoch für Anleger, die trotz der Schwankungen durchgehalten haben, langfristig hohe Renditen eingefahren.

Durchschnittliche jährliche Rendite von Bitcoin in den letzten 10 Jahren

In den letzten zehn Jahren hat der Urvater der Kryptowährungen viele traditionelle Vermögenswerte deutlich übertroffen, obwohl die Volatilität nach wie vor hoch ist.

JahrRendite
2013+5.189 %
2014-58 %
2015+50 %
2016+125 %
2017+1.331 %
2018-73 %
2019+95 %
2020+270 %
2021+66 %
2022-65 %
2023+156 %
2024+135 %
2025-17 %
2026 (YTD)-11 %
Institutioneller Einfluss

Vor zehn Jahren war der Bitcoin hauptsächlich etwas für Technikfreaks. Dann traten große Finanzinstitute – die Renten, ETFs und Vermögenswerte in Höhe von Billionen verwalten – in den Markt ein und brachten Vertrauen, Struktur und Kapital mit.

Eine der ersten Brücken zwischen dem traditionellen Finanzwesen und Kryptowährungen war der Bitcoin Trust (GBTC) von Grayscale, der institutionellen Anlegern ein reguliertes Engagement in Bitcoin ermöglichte, ohne dass sie sich um Wallets oder private Schlüssel kümmern mussten. Zu Spitzenzeiten hielt der GBTC Hunderttausende von Bitcoins.

Bitcoin-ETFs und ihr Einfluss auf den Markt

Mit dem wachsenden Interesse institutioneller Anleger waren Bitcoin-ETFs der nächste logische Schritt. Sie ermöglichen es Anlegern, in Bitcoin zu investieren, ohne die Kryptowährung direkt zu besitzen. Anstatt BTC zu kaufen, können sie einfach Anteile über ein normales Brokerkonto erwerben – genau wie bei jeder anderen Aktie auch.

Für Pensionsfonds und große Institutionen, die Kryptowährungen nicht direkt halten können, beseitigt ein Bitcoin-ETF diese Barriere. Und das öffnet die Tür für Milliarden von Dollar, die in den Markt fließen.

Beteiligung von BlackRock am Bitcoin-ETF

Als BlackRock – der weltweit größte Vermögensverwalter – in den Bitcoin-Markt einstieg, sendete dies ein starkes Signal: Diese Anlageform wird ernst genommen.

Das war ein Wendepunkt. Und BlackRock war nicht der einzige Name, der erwähnt wurde. Auch Giganten der Vermögensverwaltung wie Vanguard, bekannt für konservative langfristige Strategien, wurden in Diskussionen rund um Krypto-Engagements und ETF-Infrastrukturen einbezogen.

Gleichzeitig heizten prominente Persönlichkeiten die Debatte weiter an. Elon Musk ist wahrscheinlich einer der größten Bitcoin-Hyper aller Zeiten. Zwischenzeitlich hielt Tesla BTC im Wert von mehreren Milliarden Dollar. Musk äußerte später gemischte Gefühle – er lobte den innovativen Ansatz des Bitcoins, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich des Energieverbrauchs. 

Dennoch markierte der Fakt, dass einer der einflussreichsten CEOs der Welt BTC in der Unternehmensbilanz führte, einen bedeutenden psychologischen Wandel für den Vermögenswert.

Bitcoin-Strategie und Einfluss von MicroStrategy

MicroStrategy verfolgte eine andere Herangehensweise. Anstatt einen ETF aufzulegen, begann das Unternehmen, Bitcoins direkt und in großen Mengen zu kaufen und diese als langfristigen Vermögenswert in seiner Bilanz auszuweisen.

Im Grunde genommen hat das Unternehmen Milliarden von Dollar in Bitcoins umgewandelt und damit signalisiert, dass es in Ordnung ist, Bitcoins zu besitzen, anstatt überschüssige Barmittel in traditionellen Reserven zu halten. Dieser Schritt brachte andere Unternehmen dazu, ihre Finanzstrategie zu überdenken.

Bitcoin-Marktverhalten

Um den Bitcoin zu verstehen, muss man verstehen, warum er steigt und fällt – und was diese Bewegungen normalerweise auslöst.

Ein beliebtes Stimmungsbarometer, das Trader zur Beobachtung nutzen, ist der Crypto Fear and Greed Index. Er ermittelt anhand von Daten zu Volatilität, Volumen und Momentum die Marktstimmung – von extremer Angst bis zu extremer Gier.

Historisch gesehen tritt extreme Angst oft in der Nähe von Markttiefs auf, während extreme Gier um Höchststände herum zu konstatieren ist.

👉 Das unterstreicht eine wichtige Tatsache: Der Bitcoin wird stark von Emotionen getrieben.

Warum fällt der Kurs des Bitcoins?

Meistens spielt nicht nur ein Faktor eine Rolle – es sind mehrere Dinge, die gleichzeitig passieren.

●  Risikoaverse makroökonomische Stimmung: Wenn die Weltwirtschaft unsicher erscheint, neigen Anleger dazu, risikoreiche Anlagen zu meiden. Eine solche Lage wird als „Risk-Off“-Umgebung bezeichnet.

●  Schlagzeilen zur Regulierung: BTC reagiert schnell auf Nachrichten – insbesondere auf regulatorische Neuigkeiten. Wenn eine Regierung strengere Vorschriften für Kryptowährungen, höhere Steuern oder mögliche Verbote ankündigt, kann dies zu einer Panik auf dem Markt führen.

●  Liquidationskaskaden: Viele Händler nutzen Hebel – das heißt, sie leihen sich Geld, um größere Positionen zu handeln. Beginnt der Kurs zu fallen, können diese gehebelten Positionen automatisch liquidiert (zwangsweise geschlossen) werden. Wenn das eintritt, entsteht mehr Verkaufsdruck. Mehr Verkäufe drücken den Kurs weiter nach unten, was noch mehr Liquidationen auslöst. Diese Kettenreaktion wird als Liquidationskaskade bezeichnet.

Warum fällt der Bitcoin?

Selbst in starken bullischen Märkten kommt es häufig zu Rückgängen. Diese Rückgänge werden als Korrekturen bezeichnet – und sind in spekulativen Märkten ganz normal.

Einfach ausgedrückt: Wenn die Kurse zu schnell steigen, nehmen einige Anleger Gewinne mit. Andere werden nervös. Kurzfristige Händler schließen ihre Positionen. Das erzeugt Verkaufsdruck.

Korrekturen bedeuten nicht unbedingt, dass der langfristige Trend gebrochen ist – sie sind Teil der Neuausrichtung volatiler Märkte.

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Wann begann der Bitcoin zu steigen?

Historisch gesehen begannen große Rallyes oft nach den Halvings.

Beispielsweise trat der Vermögenswert nach den früheren Halbierungen Monate später in starke Aufwärtszyklen ein. Das Muster bildet sich nicht unmittelbar – aber das geringere Angebot in Verbindung mit einer stabilen oder steigenden Nachfrage hat im Laufe der Zeit oft zu einem Kursanstieg geführt.

Die Geschichte ist zwar kein Garant für die Zukunft, aber die Halbierungen waren in vergangenen Zyklen wichtige Wendepunkte.

Wird der Bitcoin wieder steigen?

Niemand kann die Kurse mit Sicherheit voraussagen. Die weitere Entwicklung hängt von verschiedenen Schlüsselfaktoren ab:

●  Akzeptanz – Nutzen oder halten mehr Menschen, Unternehmen und Institutionen Bitcoin?

●  Makroökonomische Bedingungen – Sind die globalen Märkte günstig für Risikoanlagen?

●  Angebot und Nachfrage – Wächst die Nachfrage schneller als das neue Angebot?

Wird der Bitcoin weiter steigen?

Der langfristige Optimismus basiert auf zwei Hauptgedanken: Knappheit und institutionelle Akzeptanz.

Wenn sowohl die Knappheit als auch die Akzeptanz weiter zunehmen, könnte der langfristige Trend nach Ansicht der Befürworter weiterhin nach oben zeigen.

Wird der Bitcoin in Zukunft voraussichtlich steigen?

Viele Analysten beschreiben BTC als „digitalen Wertspeicher“ und vergleichen Bitcoin oft mit digitalem Gold. Die Idee dahinter ist, dass er im Laufe der Zeit als Absicherung gegen Währungsabwertung und wirtschaftliche Unsicherheit dienen könnte.

Der Bitcoin bleibt jedoch volatil – Kursschwankungen von 10 bis 20 % innerhalb kurzer Zeit sind keine Seltenheit. Das macht ihn für einige Investoren attraktiv, für andere hingegen zu riskant.

Letztendlich hängt die Zukunft des Bitcoins davon ab, ob er weiterhin Akzeptanz findet und ob der Markt ihn eher als langfristige Anlage denn als kurzfristige Spekulation betrachtet.

5. Wie man sicher in Bitcoin investiert

Der Bitcoin kann hohe Renditen bieten – ist jedoch auch mit Volatilität und Risiken verbunden.

Wie man als Einsteiger in Bitcoin investiert

  1. Investieren Sie nur Geld, dessen Verlust Sie verkraften können. Kryptowährungen können innerhalb kurzer Zeit um 10 bis 20 % schwanken, und starke Kursrückgänge sind normal.
  2. Vermeiden Sie emotionales Handeln. Der Kauf während eines Hypes führt oft zur Ernüchterung, wenn der Kurs wieder fällt.
  3. Handeln Sie mit BTC-CFDs – das bedeutet, dass Sie auf Kursbewegungen spekulieren, ohne den Vermögenswert tatsächlich zu halten – und so potenziell auch dann Gewinne erzielen können, wenn der Kurs des Vermögenswerts fällt.
  4. Wählen Sie einen verlässlichen Broker. IQ Option bietet Bitcoin und andere Kryptowerte an, die als CFDs gehandelt werden können.

👉 Lesen Sie unseren ausführlichen Leitfaden zum Handel mit Kryptowährungen auf IQ Option

Wahl der richtigen Bitcoin-Wallet

Eine Kryptowährungs-Wallet speichert Ihre privaten Schlüssel – die Passwörter, die Ihnen Zugriff auf Ihre Bitcoins gewähren. Wenn jemand Zugriff auf Ihre privaten Schlüssel erhält, hat er die Kontrolle über Ihre Gelder.

Wählen Sie eine Wallet, die:

●  starke Sicherheitsfunktionen bietet

●  gut bewertet und weit verbreitet ist

●  Ihnen die Kontrolle über Ihre privaten Schlüssel ermöglicht

Speicheroptionen: Heiße vs. kalte Wallets

Es gibt zwei Haupttypen von Wallets:

●  Eine heiße (Hot-)Wallet ist mit dem Internet verbunden – beispielsweise mobile Apps, Börsen-Wallets oder Browser-Wallets. Sie sind praktisch für häufige Transaktionen, aber stärker durch Hackerangriffe gefährdet.

●  Eine kalte (Cold-)Wallet speichert Bitcoins offline, in der Regel auf einem Hardware-Gerät. Da sie nicht mit dem Internet verbunden ist, ist sie viel schwieriger zu hacken. Der Verlust des Zugriffs kann jedoch dauerhaft sein – wie die Geschichte von James Howells zeigt, der eine Festplatte mit 8.000 BTC wegwarf.

👉 Viele Anleger verwenden eine heiße Wallet für den täglichen Gebrauch und eine kalte Wallet für die langfristige Aufbewahrung.

Risikomanagement und langfristige Strategien

Sicher zu investieren beinhaltet auch, eine Strategie zu haben.

●  Dollar-Cost Averaging (DCA, Durchschnittskosteneffekt) – Das bedeutet, dass man in regelmäßigen Abständen einen festen Betrag investiert – zum Beispiel jede Woche Bitcoins im Wert von 100 Dollar kauft.

●  Portfoliodiversifizierung – Bitcoins können Teil eines breiter gefächerten Portfolios sein, das Aktien, Anleihen oder andere Kryptowährungen umfasst.

●  Stop-Loss-Strategien – Ein Stop-Loss verkauft Ihre Position automatisch, wenn der Kurs auf ein bestimmtes Niveau fällt. Wenn Sie beispielsweise zu einem Kurs von 60.000 USD kaufen, können Sie einen Stop-Loss bei 54.000 USD setzen, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Dies trägt zum Schutz des Kapitals bei – insbesondere für kurzfristig orientierte Trader.

●  Technische Indikatoren: Krypto-Händler verwenden diese am häufigsten:

👉 Bollinger-Bänder
👉 Gleitende Durchschnitte
👉 Konvergenz/Divergenz gleitender Durchschnitte (MACD)
👉 Stochastik-Oszillator
👉 Relative-Stärke-Index (RSI)

Langfristige Aussichten für den Bitcoin

Die Gesamtmenge des Bitcoin ist dauerhaft auf 21 Millionen Coins begrenzt, was ihn zu einem der wenigen wirklich knappen digitalen Vermögenswerte macht.

Da immer mehr Coins geschürft werden und wir uns dem Punkt nähern, an dem der Großteil des Angebots bereits im Umlauf ist, nimmt die Menge der neuen Coins, die auf den Markt kommen, weiter ab. Gleichzeitig sind einige Coins aufgrund vergessener Passwörter oder nicht mehr zugänglicher Wallets dauerhaft verloren gegangen, was das effektive Angebot weiter verringert hat.

Diese eingebaute Knappheit ist ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Philosophie des Bitcoins.

Was passiert nach dem vollständigen Mining (Szenario „komplett geschürft“)?

Sobald komplett geschürft:

●  Mining wechselt zu einem reinen Gebührenmodell

●  Angebot ist dauerhaft begrenzt

●  Inflation sinkt auf null

Der Bitcoin wird von einem System, das nach und nach neue Coins einführt, zu einem System übergehen, dessen Angebot vollständig festgelegt ist. Seine langfristige Nachhaltigkeit wird von der Netzwerknutzung, dem Transaktionsvolumen und davon abhängen, ob die Gebührenanreize stark genug sind, um die Miner bei der Sicherung des Netzwerks zu unterstützen.

Die Zukunft der dezentralen Finanzwirtschaft (DeFi) und die Rolle des Bitcoins

BTC bleibt der grundlegende Vermögenswert des Krypto-Ökosystems. Während sich DeFi auf andere Blockchains ausweitet, fungiert der Bitcoin häufig als Reservewährung.

Fazit

Die Fragen, wie viele Bitcoins bereits geschürft wurden, wie viele Bitcoins noch zu schürfen sind und wann der letzte Bitcoin geschürft sein wird, sind für das Verständnis des Wirtschaftsmodells Bitcoin von zentraler Bedeutung.

Einigen Prognosen zufolge könnten fast 99 % aller Bitcoins bereits vor 2035 geschürft sein, was das neue Angebot auf dem Markt weiter verknappen würde. Selbst jetzt, wo 95 % des Angebots im Umlauf sind, ist die Knappheit nicht mehr nur theoretischer Natur.

Jetzt ist der Zeitpunkt in der Geschichte, an dem das Angebot immer mehr fixiert wird – und die Marktbewegungen stärker denn je vorangetrieben werden.

Aktualisiert: März 13, 2026

Nikolay Podkuyko

Over the past 12 years, I’ve worked at the intersection of trading, research, and go-to-market strategy. I’ve helped launch and scale B2C brokerage products, enter new markets, and analyze performance across user acquisition, product adoption, and trading behavior. Today, I focus on turning complex market topics into clear, practical insights — from trading terminology and risk management to strategy frameworks and asset selection.