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Obwohl die Quarantänebeschränkungen weltweit schrittweise gelockert werden und die Hoffnung wächst, dass unser normales Leben bald zurückkehrt, bleibt die Weltwirtschaft eine Quelle von Unsicherheit und Sorge. Die letzten vier Monate glichen einer Achterbahnfahrt, was sich auch ganz deutlich in den Charts widerspiegelt. Die Pandemie hat alle Branchen stark beeinflusst, und während einige erheblich darunter litten (Tourismus, Luftfahrt usw.), profitierten andere von der durch den Lockdown ausgelösten erhöhten Nachfrage (Lieferdienste, Apotheken). Der aktuelle Einfluss der weltweiten Pandemie des Coronavirus zeigt sich in wachsenden Arbeitslosenzahlen und es wird eine schwere Krise des internationalen Geschäftslebens vorausgesagt, die sich sowohl auf Unternehmen als auch auf Einzelpersonen auswirken wird. Während einige Länder langsam zum normalen Leben zurückkehren, verharren andere noch im kompletten oder teilweisen Lockdown ohne klare Zeitrahmen und Wege für Erleichterungen.

Wie wirkt sich das auf den Aktienmarkt aus?

Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass unsere Welt auf den Umgang mit einer sich derart ausbreitenden Krankheit nicht vorbereitet war. COVID-19 beeinflusste zwangsläufig den Aktienmarkt: da die Menschen gezwungen waren, zu Hause zu bleiben, änderten sie schnell die meisten ihrer sozialen Gewohnheiten und Bedürfnisse, verschoben manche davon ins Internet und setzten andere zeitweise aus. Die Unvorhersehbarkeit der Situation hat starke Schwankungen am Aktienmarkt und dramatische Kursverfälle ausgelöst, da viele Händler aus Panik Aktien verkauften. Die meisten wichtigen Aktien verzeichneten im Februar und März Kursverluste. 

Schwerer Kursverlust im Februar und März

Seitdem haben sich die Kurse noch nicht stabilisiert und viele Ökonomen schließen die Möglichkeit eines kommenden zweiten Markteinbruchs nicht aus.

Was ist außerdem passiert?

Der Markt war nicht nur durch die Pandemie schwer betroffen, sondern es gab ein weiteres wichtiges Ereignis, das den Ölpreis beinflusste und somit auch die Aktien: den Ölpreiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien. Das Scheitern der OPEC-Allianz und die Konsequenzen daraus drückten den Ölpreis im März um 24-26 %. Die Ölbranche ist extrem wichtig, da viele weitere Branchen eng mit ihr verknüpft sind (Transport, Energie usw.). Deshalb hängen Aktienkurse stark vom Verhalten des Ölpreises ab. Ein sinkender Ölpreis kann fallende Aktienkurse zur Folge haben.

Wie lässt sich die Situation ausnutzen?

Derzeit ist der Markt chaotisch, aber versierten Händlern können sich daraus diverse Möglichkeiten eröffnen. Der gegenwärtige Zustand des Aktienmarktes könnte für Sie ein Grund sein, den Handel mit Aktien zu erwägen, falls Sie daran interessiert sind. Die hohe Volatilität kann interessante Möglichkeiten für das Daytrading eröffnen, hierbei müssen Sie nicht viel Zeit investieren und jahrelang auf Ergebnisse warten.

Natürlich gibt es dabei besonders in solchen unruhigen Zeiten manches zu berücksichtigen. Der Aktienmarkt reflektiert vor allem das menschliche Verständnis von Angebot und Nachfrage, weshalb es wichtig ist, das uns umgebende Geschehen zu berücksichtigen.

Sie können Ihre eigene Handelsstrategie wählen, indem Sie sich auf bestimmte Branchen in Abhängigkeit davon konzentrieren, wie es diesen derzeit geht. Vergessen Sie nicht, täglich die Nachrichten auf wichtige Informationen zu überprüfen, die die von Ihnen gehandelten Aktien und den Markt insgesamt beeinflussen könnten. Behalten Sie auch den Ölpreis im Auge, der für gut begründete Entscheidungen berücksichtigt werden sollte.

Derzeit passieren viele schwerwiegende Ereignisse und Entwicklungen, und der Versuch, diese sinnvoll zu nutzen und als Handelsgelegenheit zu sehen, kann auf jeden Fall eine gute Gelegenheit darstellen, Erfahrungen zu sammeln. Denken Sie auf jeden Fall daran, vorsichtig vorzugehen und sich nicht hinreißen zu lassen, denn ein hochvolatiler Markt kann auch sehr riskant sein. Erstellen Sie einen soliden Plan, bevor Sie zu handeln beginnen und setzen Sie Techniken des Risikomanagements ein.

Haben Sie in den letzten Monaten Handel getrieben? Konnten Sie die Märkte zu Ihrem Vorteil nutzen? Lassen Sie uns daran in Ihren Kommentaren teilhaben und vergessen Sie nicht, dass es noch nicht zu spät ist, auf den fahrenden Zug aufzuspringen, sofern Sie das erwägen.

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