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Der Indikator Psychological Line (PSY) gehört zu den Oszillatoren. Er vergleicht die Anzahl der Perioden mit einer Aufwärtsbewegung mit der Gesamtanzahl der Zeitperioden. Anders ausgedrückt zeigt er den Prozentsatz von Balken an, die in einer vorgegebenen Zeitspanne über dem vorigen Balken geschlossen wurden.

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Dieser Indikator kann für jeden Zeitrahmen (täglich, wöchentlich, monatlich) und jeden Vermögenswert genutzt werden. Lesen Sie den ganzen Artikel, um mehr über diesen zauberhaften Indikator, seine Arbeitsweise und die Möglichkeiten seiner Verwendung beim Handeln zu erfahren.

Wie funktioniert er?

Als Oszillator schwankt der Psychological Line zwischen 0 und 100. Liegt der Wert über 50, dominieren Käufer den Markt und die allgemeine Stimmung kann als bullisch betrachtet werden. Liegt der Wert unter 50, beherrschen Verkäufer den Markt und die allgemeine Stimmung kann als bärisch betrachtet werden.

Wie die meisten anderen Oszillatoren hat der PSY eigene Überkauft- und Überverkauft-Niveaus. Liegt er für einen Vermögenswert über 70, wird dieser als überkauft angesehen. Liegt der Indikator unter 30, ist der betrachtete Vermögenswert überverkauft.

Die Überkauft- und Überverkauft-Niveaus von 70 bzw. 30 sind durch gelbe Linien markiert.

Je höher der Wert des Indikators, desto stärker ist der positive Trend. Umgekehrt gilt, je niedriger der Indikator, desto stärker ist der negative Trend. Mithilfe der Indikatorwerte werden Sie in der Lage sein, fundierte Handelsentscheidungen zu treffen.

Wie wird er beim Handeln verwendet?

Wie jeder andere Indikator kann der Psychological Line entweder dazu genutzt werden, eigene Handelssignale bereitzustellen oder Signale anderer Indikatoren zu bestätigen. So gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihn beim Handeln zu verwenden. Am wichtigsten ist es, zu verstehen, dass dieser Indikator ein unterstützendes Werkzeug ist und nicht allein genutzt werden sollte. Selbst wenn der Psychological Line als Ihr primärer Indikator agiert, sollten seine Werte immer von Indikatoren anderer Typen bestätigt werden.

Für Akteure, die mit dem Trend handeln, besteht die am häufigsten angewendete Strategie darin, ein KAUF-Geschäft zu eröffnen, wenn der Indikator im grünen Bereich liegt (über 50), und ein VERKAUFS-Geschäft, wenn er sich im roten Bereich befindet (unter 50).

Durch den PSY erkannte positive und negative Trends

Die Überkauft- und Überverkauft-Niveaus (70 bzw. 30) können ebenfalls beim Handeln eingesetzt werden. Schneidet ein Kurs die 70-Linie von unten, ist der Vermögenswert überkauft. Da der Wert nicht für immer in der Überkauft-Position bleiben kann, wird er diese Zone früher oder später verlassen. Deshalb kann ein neuer Abwärtstrend erwartet werden. Das gleiche gilt für einen Vermögenswert, der zu lange in der Überverkauft-Zone verharrt. Früher oder später wird der Kurs sich wieder nach oben bewegen. Was der Psychological Line nicht kann, ist eine Vorhersage des exakten Zeitpunktes für eine Trendwende. Diesen müssen Sie selbst mit der Unterstützung anderer Indikatoren und aufgrund Ihrer Erfahrung herausfinden.

Der Indikator kann noch einen weiteren Signaltyp aussenden. Bewegt sich der PSY in eine Richtung und zeigt der Kurs des Vermögenswertes eine Gegenbewegung, dann kann wie bei jedem anderen Oszillator eine Divergenz beobachtet werden. Diese wird oft mit einer bevorstehenden Trendumkehr in Verbindung gebracht.

Divergenz und anschließende Trendumkehr

Denken Sie daran, dass der Psychological Line wie jeder andere Indikator unabhängig von seiner Verwendung niemals zu 100 % korrekt sein kann und auch falsche Signale aussenden wird. Sie als Händler müssen lernen, diese Signale auszusortieren und nur die korrekten Werte zu berücksichtigen.

Wie wird er eingerichtet?

Die Einrichtung des Indikators Psychological Line ist leicht. Gehen Sie zu den Indikatoren durch Anklicken des entsprechenden Buttons in der unteren linken Bildschirmecke.

Gehen Sie zum Reiter „Andere“ und wählen Sie Psychological Line aus der Liste der verfügbaren Indikatoren.

Klicken Sie auf „Anwenden“, ohne die Einstellungen zu ändern. Oder passen Sie die Anzahl der Zeitperioden an, die für die Berechnung in Betracht gezogen werden. Je größer diese Zahl, desto geringer wird die Empfindlichkeit des PSY. Je geringer die Anzahl der Perioden, desto empfindlicher wird der PSY (aber denken Sie daran, dass auch die Anzahl der Fehlalarme steigt).

Der Indikator kann verwendet werden!

Da Sie jetzt wissen, wie er eingerichtet wird, können Sie zur Plattform wechseln und den Indikator testen. Möglicherweise wird er ein unverzichtbarer Bestandteil Ihrer Handelsstrategie. Und falls nicht, dann erweitert er eventuell Ihre Kenntnisse und bietet Ihnen einen neuen Blick auf den Handel.

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HINWEIS: Dieser Artikel ist keine Investmentberatung. Jegliche Bezugnahme auf historische Kursbewegungen oder -niveaus dient rein informativen Zwecken und basiert auf externen Analysen, und wir übernehmen keine Garantie dafür, dass solche Bewegungen oder Niveaus in Zukunft erneut auftreten. Gemäß den Anforderungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Handel mit binären und digitalen Optionen nur für Kunden verfügbar, die als professionelle Kunden eingestuft sind.


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