Der Anstieg des Bitcoin Preises führt auch einem hohen Stromverbrauch einher. Um die Transaktionen der digitalen Währung stemmen zu können bedarf es mehr Energie als das gesamte Land Nigeria in einem Jahr verbraucht, so Berechnungen des Online-Magazin Digiconomist, das sich auf digitale Wirtschaftsthemen spezialisiert hat.

Der Bitcoin Kurs ist im November zum ersten Mal auf einen Wert von über 7.000 US$ gestiegen. Das ist ein Anstieg von knapp 900 Prozent seit letzten Jahr. Damit entspricht Bitcoin einer Marktkapitalisierung von über 110 Milliarden Franken.
Die digitale Währung basiert auf einem dezentralen System, bei welchen verschiedene Miners Transaktionen an ihrem Computer unabhängig voneinander verarbeiten und synchronisieren. Dafür benötigt jeder einzelne von ihnen eine hohe Rechenkapazität und verbrauchen entsprechend viel Strom dafür. Laut Digiconomist entspricht der Stromverbrauch, der für das Mining und Schürfen von Bitcoins benötigt wird mittlerweile 0,12 Prozent des globalen Stromverbrauchs. Das ist so viel wie das Afrikanische Land Nigeria in einem Jahr verbraucht. Für nur eine Transaktion wird 240 KWh benötigt.