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Beim Handeln möchten Sie — wie bei jedem Streben nach persönlicher Entwicklung und Weiterbildung — sich Ziele setzen, um Ihren Fortschritt beurteilen zu können. Ziele helfen uns in vielen beruflichen Tätigkeitsfeldern dabei, besser zu werden — und der Handel ist keine Ausnahme. Um sich jedoch in die richtige Richtung zu entwickeln, müssen Sie Ihre Ziele richtig setzen. Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie, wie Sie das realisieren können.

Gute Ziele kontra schlechte Ziele

Welche Ziele sind die besten für jemanden, der seine Handelsfähigkeiten verbessern möchte? Wie viel Geld sollten Sie an einem Tag oder einer Woche verdienen? Wie viele Geschäfte müssen Sie im gleichen Zeitraum abschließen? Es zeigt sich, dass dies nicht die besten Kennziffern für die Bewertung Ihres Fortschritts sind. Konzentrieren Sie sich auf den Prozess, nicht auf das Ergebnis.

Ihre Ziele könnten wie folgt formuliert werden: “Ein Geschäft nur dann eröffnen, wenn die Marktbedingungen die in Ihrer Handelsstrategie festgelegten Kriterien erfüllen.” Sie entwickeln dadurch Disziplin, die für jeden Händler notwendig ist, und machen gleichzeitig einen Schritt voran auf dem Weg zu einem professionelleren Händler.

Wenn Sie derzeit keine Handelsstrategie verwenden, sollte es Ihr oberstes Ziel sein, eine zu entwickeln. Andernfalls fallen Sie irrationalem Handeln zum Opfer, und Ihre Entscheidungen werden eher durch Emotionen als durch Vernunft bestimmt. In dieser Hinsicht kann das Lesen professioneller Literatur (Bücher, Artikel und dieser Blog) sehr hilfreich sein. Übrigens ist das Lesen einer bestimmten Anzahl von Lernmaterialien für jeden Anfänger ebenfalls ein gutes Ziel.

Grenzwerte setzen

Beim Handeln gibt es bestimmte Dinge, die Sie steuern können: Die Geldmenge, die Sie in jedes Geschäft investieren, Einstiegs- und Ausstiegspunkte, Vermögenswerte, mit denen Sie arbeiten möchten. Es gibt auch Dinge, die Sie nicht kontrollieren können, und das ist der Markt selbst. Setzen Sie Ihre Ziele nicht aus der Marktperspektive, sondern auf der Grundlage der Faktoren, die Sie als Händler beeinflussen können.

Beispiele für schlechte Ziele:

  • 100 USD am Tag/1.000 USD pro Woche verdienen.
  • Wenigstens 50 % Auszahlung in einem Geschäft erhalten.

Beispiele für gute Ziele:

  • Nicht mehr als 2 % des aktuellen Kapitals pro Handel einsetzen.
  • Mindestens ein Buch über das Handelsgeschäft innerhalb von 14 Tagen lesen.

Dabei ist zu beachten, dass sich die meisten Trader defensive Ziele setzen, die das vorhandene Kapital priorisieren, im Gegensatz zu offensiven Zielen, die sich auf den Erwerb von mehr Geld konzentrieren. Mit anderen Worten sollten Sie zur Vertiefung Ihrer Handelsfähigkeiten das Geld vergessen und sich auf Dinge konzentrieren, die Sie stattdessen verbessern können.

Zusammenfassung

Beim Handeln geht es sowohl um die menschliche Psychologie als auch um Fähigkeiten und Wissen. In der Lage zu sein, zu sagen, worin Ihre Ziele bestehen, ist ein wertvoller Bestandteil Ihrer Vorgehensweise im Handel. Ziele sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer gesamten Handelsstrategie. Haben Sie bereits Handelsziele für die kommende Woche oder den kommenden Monat festgelegt?

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