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Hier kommt ein neuer Tag, der Beginn einer neuen Handelssession und die Gelegenheit für einen schwungvollen Start. Aber Moment – womit beginnen? Was sollten Sie zum Start eines neuen Handelstages zuerst erledigen? Jeder Händler benötigt eine gute und praktische Checkliste, um mit maximaler Produktivität durch den Tag zu kommen. Sie können sich diese Checkliste als Lesezeichen ablegen oder sie in Ihrem Tagesplaner notieren, um ihre Anwendung auf die täglichen Abläufe zu testen. Los geht’s!

1. Frischer Kaffee & Nachrichten des Tages

Starten Sie entspannt. Und warum nicht schon das Frühstück produktiv nutzen? Informieren Sie sich über die Neuigkeiten und prüfen Sie, ob es in Bezug auf die Vermögenswerte, die Sie bevorzugen, etwas Wichtiges gibt. Falls Sie nicht wissen, wo – es gibt einen Wirtschaftskalender direkt im Handelsraum.

Blättern Sie durch die Nachrichten und checken Sie den Devisen- bzw. Ertragskalender: dies kann hilfreich sein, je nachdem, wie Sie an den Handel herangehen, aber es unterstützt in besonderem Maße neu eingestiegene Händler als Teil ihrer Strategie.

2. Marktbeurteilung

Nachdem Sie über die Nachrichtenlage informiert sind, ist es Zeit zu prüfen, was mit den Vermögenswerten passiert, die Sie gewöhnlich handeln. Das kann über eine fundamentale Analyse ausgeführt werden, aber viele Händler bevorzugen auch die Anwendung von Indikatoren, um die jüngste Performance der Werte zu überprüfen. Was ist bei der Prüfung besonders wichtig? Die Richtung, in die sich der Markt bewegt, sollte abgeschätzt werden, ist er trendbestimmt oder lustlos, wie sieht es mit der Volatilität aus und gibt es einen starken Trend oder nicht. Denken Sie dabei daran, dass Ergebnisse aus der Vergangenheit kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen darstellen.

Alle diese Punkte erleichtern die Entscheidung für den Handelsplan, der dann umgesetzt wird. Es empfiehlt sich, diese Daten zu notieren, entweder kurz und knapp oder ausführlich, ganz wie es Ihnen passt. Entscheidend ist, dass Sie nach abgeschlossener Beurteilung eine klare Vorstellung darüber haben, was mit dem Vermögenswert passiert und welche Aktionen Sie entsprechend ausführen können.

3. Handelsplan

Sobald klar ist, was auf dem Markt vor sich geht, wird es Zeit, die Geschäfte zu planen. Handelsexperten zählen einen Handelsplan zu Recht zu den wichtigsten Komponenten der Abläufe beim Handel. Ein Handelsplan ist für jeden Händler von großem Nutzen und es ist wichtig, genügend Zeit für dessen Erarbeitung aufzuwenden. Zu den wichtigsten Punkten zählen hier der Vermögenswert, der Betrag des Investments, das Guthaben, das insgesamt in der Handelssequenz eingesetzt werden soll, Stop-Loss- und Take-Profit-Niveaus, der Zeitrahmen des Geschäfts und der Zeitrahmen des Marktes. 

Der Plan kann auch Informationen zu den im Ablauf genutzten Indikatoren, Unterstützungs- und Widerstandslinien und grafischen Werkzeugen enthalten. Sich strikt den gesamten Tag an den Plan zu halten, erlaubt eine bessere Kontrolle der Aufträge und Ihrer Verluste.

4. Risikomanagement

Ein wichtiger Teil der Checkliste ist die angewendete Strategie zum Risikomanagement. In diesem Abschnitt kann der Händler festhalten, unter welchen Bedingungen er aus den Geschäften aussteigt, welcher Verlust akzeptabel ist und welche Stop-Loss-Niveaus geplant sind.

Das Aufschreiben aller Punkte mag aufwendig erscheinen, ist aber eine gute Möglichkeit, die Handelsaktivitäten zu steuern und die Emotionen im Griff zu behalten, die während des Handelns unweigerlich ins Spiel kommen. Ein weiterer Vorteil der planmäßigen Vorgehensweise ist, dass Sie sich produktiver, organisierter und erfolgreicher fühlen. Denken Sie einfach daran, dass Beständigkeit der Schlüssel ist.

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