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Wir alle kennen das unangenehme Gefühl von Angst und Furcht, das einen kurz vor dem Eröffnen des Geschäfts beschleicht, wenn der Mauszeiger über dem Kauf- oder Verkaufsbutton steht. Gelegentlich kann es so stark werden, dass Sie Minuten oder gar Stunden davor zurückschrecken, die Position zu eröffnen, selbst wenn Sie wissen, dass Sie gut recherchiert haben und das Geschäft Ihr Investment wert sein kann.

Und selbst, wenn Sie beim Eröffnen des Geschäfts keine Angst verspüren, kann diese kommen, wenn es Zeit ist, aus dem Markt auszusteigen — oder sogar noch später, wenn das Geschäft schon abgeschlossen ist. Wenn Sie zuweilen mit Furcht und Angst beim Handeln zu kämpfen haben, dann ist dieser Artikel genau richtig für Sie. Lesen Sie ihn, um zu verstehen, wie Sie mit negativen Emotionen umgehen und ruhig und professionell in den Handel starten können.

Woher kommt die Angst?

Zunächst müssen Sie die Natur der Angst verstehen. Wie bei jedem anderen Problem, das Ihnen in Ihrem Leben begegnet, ist das Finden einer Lösung viel leichter, wenn die grundlegende Ursache klar ist. Wenn Sie verstanden haben, wie alles funktioniert, werden Sie auch ganz automatisch begreifen, wie Sie handelsbezogene Ängste bewältigen (oder wenigstens minimieren) können.

Als erstes müssen Sie verstehen, dass es nicht falsch ist, Angst zu haben. Angst und Furcht sind ganz natürliche Reaktionen auf das Unbekannte. Wenn wir nicht genau wissen, was uns erwartet, dann tendieren wir zu negativen Gefühlen, Angst ist eines davon. Es muss angemerkt werden, dass Angst genauso natürlich ist wie jedes andere Gefühl. Der Zweck von Angst ist, Sie vor Gefahren zu bewahren. Und dabei ist der Handel keine Ausnahme. Für Ihr Bewusstsein ist der Verlust von Geld eine Gefahr, die Sie vermeiden möchten. Somit entstehen entsprechende negative Gefühle.

Wie geht man mit der Furcht um?

Es ist nicht empfehlenswert, seinen Emotionen auszuweichen. Sie zu unterdrücken ist ebenfalls keine Option, da dies gewöhnlich zu noch mehr Stress und Unsicherheit führt. Wie soll man dann Angst und Furcht meistern? Zwei Dinge gibt es, die im Allgemeinen zu ruhigem und sicherem Handeln führen: 1) umfassende Erfahrung, 2) Ihre Kompetenz.

Beginnen wir mit der Erfahrung. Haben Sie schon einmal bemerkt, dass Dinge einfacher werden, wenn man mit ihnen vertraut ist? Versuchen Sie etwas Neues, werden Sie zuerst in der Regel fehlschlagen oder ein paar Mal ein schlechtes Resultat erzielen. Das Gleiche gilt für das Handelsgeschäft. Je länger Sie handeln (vorausgesetzt, Sie tun es regelmäßig und ausdauernd), desto besser werden Sie diese Tätigkeit ausfüllen. Nach einem oder zwei Monaten intensiver Handelstätigkeit werden Sie sich ganz von selbst überzeugter fühlen. In diesem Szenario müssen Sie nichts Besonderes tun, um sich ruhig und sicher zu fühlen, es wird ganz natürlich von selbst dazu kommen.

Nun zum zweiten Punkt, der Kompetenz. Es stimmt, dass Erfahrung Bestimmtheit und Gelassenheit mit sich bringt, aber das ist nicht alles. Je mehr Sie handeln, desto besser verstehen Sie den Markt. Jeder wird bestätigen, dass es leichter ist, sich sicher zu fühlen, wenn man genau weiß, was man tut. Wenn Sie ganz genau wissen, wann, warum und wie Sie ein Geschäft eröffnen, gibt es kaum Platz für Angst im gesamten Ablauf des Handels. Die technische und die fundamentale Analyse können Sie dabei unterstützen, die erforderlichen Fähigkeiten und Techniken auszubilden.

Zusammenfassung

Vergessen Sie nicht, dass es in Ordnung ist, Angst zu haben, wenn Ihr Geld auf dem Spiel steht. Das ist ein Teil des Geschäfts. Aber wenn Sie Ihre Hausaufgaben erledigt haben (eine gut ausgearbeitete Strategie einsetzen, Indikatoren verwenden, nicht in emotionales Handeln verfallen, die Regeln des Risikomanagements befolgen), dann wird Ihre Angst verschwinden. Kämpfen Sie nicht mit Ihrer Furcht — entwickeln Sie statt dessen Überzeugung.

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