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Das Handeln kann verwirrend sein, besonders für Neueinsteiger. Es gibt so viel über die Finanzmärkte und deren Funktionsweise zu lernen, dass Sie sich durch die Menge an Informationen überfordert fühlen könnten. Wenn Sie neu dabei sein, dann vergessen Sie nicht, dass selbst die erfolgreichsten Händler irgendwo begonnen haben.

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, haben wir fünf Begriffe zusammengestellt, die sowohl neue als auch erfahrene Händler kennen müssen. Einige davon haben wir in Paaren zusammengefasst, das liegt daran, dass sie entweder Gegensätze sind oder dazu neigen, zusammen erwähnt zu werden, so dass es einfacher ist, ihre Rolle im Handel zu verstehen, wenn man sie kombiniert.

Bid und Ask (Geldkurs und Briefkurs)

Damit ein Handel stattfinden kann, muss es einen Käufer und einen Verkäufer geben. Einfach ausgedrückt, stellt der Briefkurs (Ask) den niedrigsten Preis dar, für den ein Verkäufer bereit ist zu verkaufen, während der Geldkurs (Bid) der Mindestpreis ist, für den ein Käufer bereit ist zu kaufen. Die Differenz zwischen den beiden Werten wird Spread genannt. Die meisten Broker berechnen einen Spread, wenn Sie von ihnen kaufen/verkaufen.

Trends

Allgemein gesagt ist der Trend die Richtung der Kursbewegung eines Vermögenswerts. Steigt der Kurs, nennt man den Trend positiv oder bullisch. Im entgegengesetzten Fall, also bei einem fallenden Kurs, nennt man den Trend negativ oder bärisch. Analog ist ein bullischer Markt ein Markt mit steigenden Kursen. Und ein bärischer Markt ein Markt, in dem die Kurse fallen.

Unterstützung und Widerstand

Da alle Marktakteure Menschen sind, ist der psychologische Aspekt beim Handeln von enormer Bedeutung. Für fast jeden Vermögenswert gibt es bestimmte psychologische Kursniveaus, bei denen der Kurs gewöhnlich seine Richtung umkehrt. Für positive Trends nennt man derartige Niveaus Widerstand. Und für negative Trends — Unterstützung.

Händler beobachten die Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, um potentielle Ein- und Ausstiegspunkte zu finden. Erreicht ein Kurs ein Unterstützungs- oder Widerstandsniveau, weicht er entweder von diesem Niveau zurück oder durchbricht das Niveau und setzt die Bewegung in diese Richtung fort.

Indikatoren

Indikatoren sind Werkzeuge der technischen Analyse, die Ihnen dabei helfen, das Verhalten eines Vermögenswerts zu analysieren. Sie werden oft dafür genutzt, optimale Ein- und Ausstiegspunkte herauszufinden. Es gibt verschiedene Arten von Indikatoren, die verschiedene Faktoren ermitteln, wie z.B. Trendrichtung und -stärke, Momentum, Volatilität und Volumen. Gewöhnlich wird empfohlen, 2 oder 3 Indikatoren miteinander zu kombinieren, anstatt diese einzeln zu verwenden. Es muss angemerkt werden, dass kein Indikator zu 100 % richtige Ergebnisse liefern kann und dass es dem Händler obliegt, die Informationen zu analysieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Volatilität

Die Volatilität ist eine Meßgröße dafür, wie viel und wie oft sich ein Kurs ändert. Wenn ein Vermögenswert als sehr volatil bezeichnet wird, bedeutet dies, dass der Kurs ständig schwankt. Auf der einen Seite ermöglicht hohe Volatilität den Händlern, auf Kursspitzen und -tiefen zu spekulieren. Auf der anderen Seite kann die Kursbewegung unvorhersehbar sein, so dass immer das Risiko besteht, den Handel zu verlieren.

Obwohl diese Liste relativ kurz ist, ist sie ein guter Ausgangspunkt. Es ist wahr, dass die Handelswelt voller komplexer Begriffe ist, aber wenn Sie einen Schritt nach dem anderen machen, wird Ihr Wissen beständig erweitert. Haben wir irgendwelche wichtigen Begriffe übersehen? Lassen Sie uns wissen, was Sie zu dieser Liste hinzufügen wollen!

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